Vor dem Hintergrund weiter steigender Corona-Infektionszahlen und zum Schutz der Kunden und der eigenen Mitarbeiter will die Sparkasse Märkisch-Oderland ab 8. Dezember insgesamt neun kleinere Geschäftsstellen nicht mehr öffnen und die Öffnungszeiten der weiter in Betrieb bleibenden Standorte begrenzen. Die Selbstbedienungseinrichtungen wie Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker blieben indes an allen Standorten verfügbar, versicherte Falk Hoffmann, der Sprecher des Kreditinstituts, in einer Mitteilung vom Freitag.
Alle Geschäftsstellen bleiben nach seinen Informationen während der Geschäftszeiten telefonisch erreichbar, so dass Fragen direkt beantwortet werden könnten. Beratungsleistungen würden nach vorheriger telefonischer Vereinbarung ebenfalls weiter zur Verfügung gestellt, hieß es. Für die Kunden bestehe zudem trotz Schließung weiterhin die Möglichkeit, Überweisungsaufträge an allen Geschäftsstellen in die Servicebriefkästen einzuwerfen. Diese Briefkästen würden täglich geleert und die eingeworfenen Belege bearbeitet.

In Strausberg bleibt nur die Zentrale zugänglich

Geöffnet bleiben laut der Übersicht die Hauptgeschäftsstelle Strausberg sowie sie Filialen Fredersdorf, Müncheberg, Neuenhagen, Petershagen, Rüdersdorf sowie Bad Freienwalde, Seelow und Wriezen (nach Aufhebung der bestehenden behördlichen Quarantäne-Verfügung). Dort gelten die bestehenden Öffnungszeiten, jedoch am Dienstag und Donnerstag maximal bis 15.30 Uhr, hieß es. Vorübergehend geschlossen werden nach der Mitteilung ab 8. Dezember die Geschäftsstellen Altlandsberg, Buckow, Hennickendorf, Hoppegarten, in Strausberg die Filialen Hegermühle und Vorstadt sowie Letschin, Manschnow und Neuhardenberg.
Für tägliche Zahlungsvorgänge wurde das kontaktlose Bezahlen mit der SparkassenCard, mit einer Kreditkarte oder mittels Smartphone empfohlen. Darüber hinaus stehe Kunden die Internetfiliale rund um die Uhr zur Verfügung.
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