Fördermittel
: Hilfsangebot für Herzfelder Mehrzweckhalle

Die Herzfelder hoffen für die Reaktivierung ihres Gesellschaftshauses auf Fördermittel aus dem Programm Leader. Sie haben Chancen.
Von
Uwe Spranger
Herzfelde
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Mit Rundbögen und Stuck: Der frühere Saal des Gesellschaftshauses Herzfelde wird derzeit vor allem sportlich genutzt.

Uwe Spranger

Nachdem es im Ort Irritationen zu Terminen gegeben hatte, stellte sie klar, dass im Januar eine Frist für sogenannte GAG–Anträge für das Jahr 2019 abgelaufen sei. Damit wurden Projekte erfasst, die „bewilligungsreif“ sein mussten, mit Beschlüssen und Baugenehmigung. So weit sei Herzfelde aber noch lange nicht. Selbst bis zum nächsten Termin Ende Juli für Projekte im Jahr 2020 werde die Zeit kaum reichen, vermutet die Regionalmanagerin.

Deshalb empfehle die LAG für Herzfelde das Leader–Programm. „Das ist kein reines Förderprogramm, sondern höherwertig, eine Methode zur Entwicklung des ländlichen Raums. Und dafür steht Geld zur Verfügung“, erläuterte sie. Für Leader sei indes ein Nachweis zu erbringen, dass es sich um ein  nachhaltiges Projekt handelt. „Die Leute müssen sich zusammenfinden, Ideen entwickeln und brennen für ihr Objekt. Das trägt zum Gelingen bei. Wie zum Beispiel beim Bürgerhaus in Bruchmühle“, erklärte sie.

Die LAG sei interessiert, dass in Herzfelde etwas passiere. Das Projekt müsse nun Schritt für Schritt vorangebracht werden. Als momentan verfügbares „Restbudget“ stünden 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Wer ein gutes Standing erreiche, für den werde quasi Geld reserviert. Wenn indes noch viele weitere tolle Projekte auf den Tisch kämen, sei ein Auswahlverfahren zu durchlaufen.

Der Saal des einstigen Herzfelder Gesellschaftshauses wird derzeit vor allem als Sporthalle genutzt. Allerdings gibt es seit einiger Zeit große Probleme mit dem maroden Dach. Die Herzfelder wollen eine breitere Nutzung ermöglichen, unter anderem weil es keinen großen Veranstaltungssaal im Ort gibt. (ufo)