Frühjahrsputz: Für eine saubere Stadt
Besonders gefreut habe sie, dass sich in diesem Jahr auch so viele junge Leute angeschlossen haben: Beispielsweise das Kinder- und Jugendparlament, das sich bei der Müllsammelaktion am Wasserturm – gemeinsam mit der Straussee Bürgerinitiative – für einen sauberen Marienberg engagiert hat.
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Allein auf dem Marienberg waren am Vormittag über 70 Helfer aktiv. „Der Wasserturm ist symbolisch gewählt worden“, sagte Steffen Schuster, Mitglied der Initiative. Zudem seien während des Sammelns Ideen entstanden: So interessiere sich die Initiative künftig für eine Ausstellungsfläche im Wasserturm, für die sie den Wasserverband als Unterstützer gewinnen möchte.
„Der Tag ist ein Beweis, dass man auch ohne Geld, mithilfe eines Aufrufs, viele Menschen für einen guten Zweck bewegen kann“, betonte Schuster, der auch Stadtverordnetenvorsitzender ist.
Elke Stadeler war gemeinsam mit den Jugendlichen des AWO Erziehungshilfeverbunds am Nordufer des Straussees unterwegs. Außerdem waren, wie auch in den vergangenen Jahren, Taucher aus Strausberg und Berlin im Einsatz und konnten die Uferbereiche am Kulturpark und an der Fähre von Stühlen und weiteren großen Überresten befreien.
Auch viele Familien haben einen Spaziergang in der Sonne mit Müllsammeln verbunden. Wie Familie Gnadt aus Hegermühle, die dem Aufruf der Strausberger Wohnungsbaugesellschaft gefolgt war und mit gutem Beispiel voranging. Die Familie setzt sich auch sonst für die Umwelt ein. Die zehn Jahre alte Yuna sammelt regelmäßig mit ihren Freunden im Innenhof und mit ihren zwei Geschwistern und ihren Eltern bei Waldspaziergängen Müll.
Aufgefallen ist den Strausbergern vor allem, dass in diesem Jahr viele Glasflaschen in der ganzen Stadt liegen gelassen oder sogar in der Natur entsorgt wurden. Nach Einschätzung des Kommunal-Service Strausbergs (KSS) wurde aber weniger Müll gefunden als in den Vorjahren.
Das empfand auch Anja Augsten vom Nabu Petershagen-Eggersdorf so. Denn zeitgleich fanden unter anderem auch in Fredersdorf, Rehfelde und Petershagen der alljährige Frühjahrsputz statt. „Im letzten Jahr haben wir doppelt so viel Müll gefunden“, sagte Anja Augsten zu den Funden im Ortsteil Petershagen.
Nach dem tatkräftigen Einsatz bei bestem Wetter lud Elke Stadeler zu einer warmen Suppe in den Kulturpark und der Petershagener Bürgermeister Marco Rutter alle Helfer in Carls Café ein. „Ich danke allen Beteiligten“, sagte Rutter. Auch er habe in diesem Jahr mit den Bürgern zusammen gesammelt und plane für das kommende Jahr noch weitere Schwerpunkte ein, um den Ort noch effizienter von Müll zu befreien.
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Hier beginnt der Infotext fett danach wieder normal⇥Autor XXX

