Fußball
: Wacker hat Aufstieg vor Augen

Die Kreisliga-Fußballer von Wacker Herzfelde können mit einem Sieg über Wriezen II den Staffelsieg und Aufstieg in die Kreisoberliga perfekt machen.
Von
Edgar Nemschok
Herzfelde
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Patrick Walzner Kapitän beim FC Wacker Herzfelde

Edgar Nemschok

Nach dem Fußballspiel in der Kreisliga Nord zwischen dem FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf II und dem FC Wacker Herzfelde sprach Edgar Nemschok mit Patrick Walzner, dem Kapitän der Herzfelder.

Herr Walzner, Sie wirken unzufrieden und sind im Spielerkreis nach dem Schlusspfiff sehr laut geworden. Was war los in Waldsieversdorf?

Ich war tatsächlich ein wenig sauer. Wir haben nicht so gespielt, wie es sich für einen Tabellenführer gegen einen Außenseiter gehört.

Aber Sie haben doch mit ihrer Mannschaft mit 3:1 gewonnen.

Ja, trotzdem. Die Mannschaft kann mehr und wir hätten die Partie viel früher entscheiden müssen. Chancen genug gab es in den 90 Minuten.

Wacker hat im Gesamtklassement sieben Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Wriezen II. Denken die Schwarz-Gelben doch schon an den Staffelsieg?

Das ist genau das, was ich meine. Einige sind sich der Sache offensichtlich schon sehr sicher. Wir haben meiner Meinung nach Blau-Weiß Wriezen II im Nacken, gegen die wir ja noch spielen müssen.

Also wird in dieser Partie, übrigens am 20. April, dann auch der Staffelsieg entschieden?

Ich denke schon. Vorher haben wir aber noch ein Ziel vor Augen.

Welches ?

Am Sonnabend haben wir ein Heimspiel. Zu Gast ist Victoria Seelow III. Sollten wir dieses Spiel gewinnen, dann sind wir zwei Jahre ungeschlagen auf unserem Platz.

Die Mannschaft wird das Aufstiegsrecht, wenn es dann soweit ist, sicherlich auch wahrnehmen?

Ja, auf jeden Fall und für mich als einen der älteren Spieler geht dann auch ein kleiner Traum in Erfüllung. Ich bin jetzt 34 und würde gern noch einmal in der Ostbrandenburgliga spielen. Ich bin auch sicher, dass Wacker die Qualität dafür hat.

Und welche Qualitäten meinen Sie im Einzelnen?

Wir haben eine gute Mischung aus jüngeren und älteren Spielern. Das Trainerteam mit Uwe Stammnitz und Jan Wilhelm hat es geschafft, ein echtes Team zusammenzuschweißen. Es ist eine übliche Floskel, aber ich kann als Kapitän bestätigen, dass bei uns jeder für jeden kämpft. Es macht Spaß in dieser Mannschaft zu spielen. Es wäre wirklich schade, wenn wir die Saison jetzt noch herschenken würden.