GDL-Streik und S-Bahn: So fahren S5 ab Strausberg und S3 ab Erkner

Bitte nicht einsteigen“: Der erneute Streik der GdL führt bei der S-Bahn zu zahlreichen Ausfällen. Die S5 ab Strausberg soll dennoch fahren – und zwar häufiger als die S3 ab Erkner.
Christian HeinigDie GdL ruft erneut zum Streik auf. Der Ausstand im Personenverkehr der Bahn reicht diesmal von Dienstag (12.03.), 2 Uhr morgens, bis Mittwoch (13.03.), 2 Uhr – also für 24 Stunden. Erwartet werden dabei auch wieder massive Beeinträchtigungen im S-Bahn-Verkehr. Fahrgäste werden gebeten, auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen, etwa die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Diese sind nicht vom Streik betroffen.
Wer aber in Strausberg, Neuenhagen, Erkner oder Berlin-Friedrichshagen wohnt und auf die S-Bahn angewiesen ist, kann zumindest auf einen Notfahrplan bauen.
S3 und S5 fahren nur bis Ostbahnhof
Er umfasst sowohl die S3 ab Erkner als auch S5 ab Strausberg. Für die Strecke S3 ist demnach ein 60-inuten-Takt geplant, bei der S5 sollen die Züge sogar alle 40 Minuten nach Berlin und wieder zurückfahren. Endstation ist in beiden Fällen Ostbahnhof.
Bei der Berliner S-Bahn ist man nach eigenen Angaben darum bemüht, nach Streikende allen Fahrgästen so schnell wie möglich wieder das volle Zugangebot zur Verfügung zu stellen. Es könne aber noch zu Einschränkungen kommen, heißt es, „da unser Personal zu den abgestellten Zügen gebracht werden muss und die Züge anschließend noch für den Einsatz vorbereitet werden müssen“.
S9 zum BER nach Schönefeld fährt alle 20 Minuten
Einen Notfahrplan der S-Bahn gibt es auch auf anderen Linien: S1 Birkenwerder – Nordbahnhof (60-Min-Takt), S2 Bernau – Anhalter Bahnhof (60-Min-Takt), S25 Hennigsdorf – Nordbahnhof (60-Min-Takt), S46 Königs Wusterhausen – Bundesplatz (60-Min-Takt), S9 Friedrichstraße – Schöneweide – Flughafen BER (20-Min-Takt).
Anmerkung: In einer früheren Version des Textes haben wir bei der S3 zeitweise von einem 40-Minuten-Takt statt eines 60-Minuten-Taktes berichtet. Wir bitten um Entschuldigung.


