Gesundheit
: Kinder basteln Strausberger Nachsorgeklinik

Auf spielerische Weise beschäftigten sich jetzt Kinder aus der Kindernachsorgeklinik Bernau mit dem für Strausberg geplanten Klinikneubau.
Von
Martin Stralau
Strausberg
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Kleine Architekten: Oskar, Vincent, Mia, Jara und Maximilian (v. l.) bauten zusammen mit Marco Jäger die Klinik am Straussee. Geschäftsführerin Sandra Bandholz ist begeistert.

Martin Stralau/MOZ

Die Vorfreude auf die neue Klinik sei nicht nur bei den Kindern und Mitarbeitern täglich spürbar, sagt Geschäftsführerin Sandra Bandholz. Deutschlandweit warteten vor allem die Herzkliniken und -zentren auf den Neubau. „Die möchten gerne ihre Patienten nach Strausberg schicken, fragen, wann sie die ersten Anträge für Familien stellen können.“ Regelmäßig ist Sandra Bandholz an Uni–Kliniken unterwegs, zuletzt in Cottbus, Rostock und Hamburg, demnächst in Kiel und Köln, um bei deren Sozialarbeitern die Bedarfe abzufragen. Auch in der Klinik selbst gingen ständig Anfragen ein, ob denn das Haus am See schon stehe. Von den 60 in Strausberg geplanten Reha–Plätzen – in Bernau sind es 25 – sind allein 60 Prozent für herzkranke Kinder vorgesehen, 100 weitere für ihre Familienmitglieder.

Der Umzug nach Strausberg werde von allen Akteuren herbeigesehnt. Die Zeit dränge. „Schließlich leben wir seit Jahresende in gekündigten Räumen“, sagt Sandra Bandholz. Sie freut sich, dass die Ingeborg–und–Peter–Fritz–Stiftung den Bau für die Kindernachsorgeklinik finanziert. Offen sei noch eine Kooperationsvereinbarung, die die anschließende Vermietung an die Klinik fixiert. Bisher gebe es dazu nur mündliche Absprachen. Grundvoraussetzung für alles ist allerdings die Baugenehmigung. „Die haben wir noch nicht“, sagte Peter Fritz auf Nachfrage.(mst)

Spendenkonto: Kindernachsorgeklinik Berlin–Brandenburg, Sparkasse Barnim; IBAN: DE50170520003000009840/BIC: WELADED1GZE; Info–Tel. 033397 458633 (Claudia Wilke)