Gewalt in Berlin-Hellersdorf
: Autofahrer von zwei Männern angegriffen – Festnahme

In Berlin-Hellersdorf kam es nahe der Stadtgrenze zum Hoppegartener Ortsteil Hönow zu einem gewalttätigen Übergriff. Die Polizei konnte einen der mutmaßlichen Täter fassen. Was ist passiert?
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Berlin
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Mutmaßliche Diebe in Schöneiche: Die Polizei hat in der Nacht zum 25. Juni gestohlene Kennzeichen und ein Wohnmobil gefunden (Symbolbild)

Gewalt in Berlin-Hellersdorf: Ein Autofahrer ist auf der Riesaer Straße angegriffen worden. Die Polizei ermittelt. (Symbolbild)

Dennis Lloyd Brätsch
  • Zwei Männer griffen Autofahrer in Berlin-Hellersdorf an, beschädigten sein Auto.
  • Der Vorfall ereignete sich am 21. April gegen 23 Uhr an einer Ampel.
  • Die Polizei nahm einen 35-jährigen Verdächtigen fest, sein Komplize entkam.
  • Der Verdächtige hatte 2,3 Promille Alkohol im Blut.
  • Das Opfer und seine Frau lehnten ärztliche Hilfe ab.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der vergangenen Nacht sollen zwei Männer einen Autofahrer in Berlin-Hellersdorf unvermittelt angegriffen und sein Auto beschädigt haben. Der Vorfall ereignete sich am späten Montagabend (21. April) nahe der Stadtgrenze auf der Riesaer Straße. Der Polizei gelang es, einen der mutmaßlichen Täter in der Nähe zu stellen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei warteten der 33-Jährige und seine Ehefrau kurz nach 23 Uhr in einem Hyundai sitzend an einer roten Ampel an der Kreuzung Riesaer Straße/Leisniger Straße/Louis-Lewin-Straße. Plötzlich seien zwei Männer, darunter ein 35-Jähriger, an das Fahrzeug herangetreten und hätten gegen die Außenspiegel getreten und geschlagen.

Autofahrer in Marzahn-Hellersdorf angegriffen

Doch damit nicht genug: Einer der Männer soll den Fahrer beleidigt und durch die geöffnete Fensterscheibe geschlagen haben, teilte die Polizei mit. Alarmierte Einsatzkräfte konnten den 35-jährigen Tatverdächtigen in der Nähe festnehmen. Sein Komplize entkam unerkannt.

„Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest beim Tatverdächtigen ergab einen Wert von knapp 2,3 Promille. Mit Abschluss einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme – beides erfolgte in einem Polizeigewahrsam – durfte der 35-Jährige seinen Weg fortsetzen“, teilte die Polizei am Dienstagnachmittag mit. Der 33-jährige Autofahrer und seine Frau standen nach dem Vorfall sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens, lehnten nach Angaben der Ermittlungsbehörde jedoch eine ärztliche Behandlung ab.