"Das ist für einen 18-stündigen Zeitraum bei dieser Wetterlage völlig in Ordnung", sagte er. Größere Schadenslagen habe es nicht gegeben, aber viele bei solch einem Ereignis typische Einsätze. "Umgekippte Bäume, heruntergefallene Äste, auch mal ein voll gelaufener Keller." Auf den Notrufleitungen sei Druck gewesen. "Aber die Situation war beherrschbar."
Es gab Orte wie Hoppegarten, in denen es laut Wehrführer Marius Venslauskas keinen Unwettereinsatz gab, während in Strausberg bis 16.30 Uhr verteilt über die Stadt schon neun gezählt wurden. "Es wurden drei Bäume beseitigt und an sechs Stellen musste Wasser abgepumpt werden", teilte die Feuerwehr am Nachmittag mit. So liefen unter anderem in der Müncheberger Straße und der Philipp-Müller Straße Gullys über. Fahrzeuge mussten sich dort langsam ihren Weg durch die Wassermassen bahnen.
Später musste die Feuerwehr noch vier Keller leer pumpen und gegen 23.30 Uhr einen Brand in Hohenstein löschen, wo ein Blitz in einen Baum am Friedhof im Dorfkern eingeschlagen war. Im Handelscentrum stand zwischenzeitlich ein kleiner Teil der Passage zwischen den Geschäften unter Wasser.