Beide Teams starteten zäh, so dass erst nach sechs Minuten das 0:1 durch Fredersdorfs Maik Schöps fiel. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein enges Spiel, bei dem sich keine Mannschaft irgendwie absetzen konnte. Als Manko bei den Gästen entpuppten sich in der ersten Hälfte die zahlreichen Zwei-Minuten-Strafen, die im weiteren Verlauf noch eine entscheidende Rolle spielen sollten. Mit einer 13:12-Führung für die Gubener ging es in die Kabinen.
Zeitstrafen rächen sich
Der Anfang der zweiten Hälfte gestaltete sich ähnlich eng wie die erste Hälfte, wobei diesmal die Fredersdorfer Gäste nicht nochmal in Führung gehen konnten aber stets aufschließen konnten. In der 43. Minute rächten sich die Zeitstrafen das erste Mal, als Christian Bernicke seine dritte  und damit per rote Karte den Spielausschluss serviert bekam. Die Gunst der Stunde nutzte Guben, um sich das erste Mal mit drei Toren abzusetzen. In der 52. Minute dann der nächste Rückschlag, Pepe Schneider kassierte auch seine dritte Zeitstrafe. Mit dem Mut der Verzweiflung agierte die OSG nochmal offensiver, konnte den Rückstand aber nur auf Tore begrenzen und so gewann Guben  letztlich verdient mit 29:26. Die OSG-Spieler müssen sich kämpferisch aber nichts vorwerfen, haben sie aus den Möglichkeiten nahezu das Maximum herausgeholt. Zum Jahresabschluss kommt am Sonntag, um 16 Uhr, der SV Blau- Weiß Dahlewitz.