Havarie bei Strausberg: Kita muss geschlossen werden – das ist bekannt

Muss unerwartet nach einer Havarie geschlossen werden: Die Kita „Die Kleinen Teichfrösche“ in Klosterdorf.
Thomas Berger- Kita „Die kleinen Teichfrösche“ in Klosterdorf wegen Wasserschaden elf Wochen geschlossen.
- Wasserschaden durch Materialbruch bei Bauarbeiten – Wände und Böden müssen erneuert werden.
- Ersatzbetreuung in umliegenden Kitas wie Bollersdorf und Gielsdorf sichergestellt.
- Personal aus Klosterdorf betreut weiterhin Kinder in den Ausweichstandorten.
- Keine Gesundheitsgefahr für Kinder und Personal – Eltern wurden umfassend informiert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Schlechte Nachrichten vor den Sommerferien in Klosterdorf: Die Kita „Die kleinen Teichfrösche“ wird vorerst keine Kinder mehr betreuen können. Die Einrichtung muss nach einer Havarie für die nötigen Reparaturen vorübergehend geschlossen werden. Das teilte der DRK-Kreisverband Märkisch-Havel-Spree am Montag, 21. Juli, als Träger der Kita mit. Gemeinsam mit dem Amt Märkische Schweiz organisiere das DRK bereits alternative Betreuungsmöglichkeiten.
Nach Angaben von DRK-Sprecher Bernhard Schwiete ist es in der Klosterdorfer Kita bei einer Vorwandinstallation eines Bades zu einem Materialbruch gekommen: „Dadurch lief eine größere Menge Wasser zunächst unbemerkt in den Fußbodenbereich.“ Als sich die Feuchtigkeit im angrenzenden Raum an den Wänden bemerkbar machte, habe das DRK unverzüglich das Amt Märkische Schweiz informiert. Das Gebäude gehört der Gemeinde Oberbarnim, die vom Amt Märkische Schweiz verwaltet wird.
Kita bei Strausberg: Wände müssen erneuert, Böden getrocknet werden
Um den Schaden zu beheben, sind nach Auskunft des DRK-Kreisverbandes jetzt umfangreiche Maßnahmen nötig. „In zahlreichen Räumen müssen Wände und Wandverkleidungen erneuert werden. In den Fußböden sind Bohrungen nötig, um diesen zu trocknen“, heißt es in der Mitteilung des Roten Kreuzes.
„Die Art und der Umfang der notwendigen Arbeiten machen es uns leider unmöglich, die Kita während der Bauphase geöffnet zu halten“, sagte der Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Märkisch-Oder-Havel-Spree, Klaus Bachmayer. Für die Bau- und Reparaturmaßnahmen, die am 28. Juli beginnen sollen, wird aktuell ein Zeitraum von elf Wochen veranschlagt.
Die Fachbereichsleitung Kita des DRK-Kreisverbandes mit Melina Stauch-Fürbas und Stefanie Selig kümmert sich momentan um alternativen Betreuungsmöglichkeiten für die betroffenen Kinder. Der DRK-Kreisverband nutzt dazu voraussichtlich Kapazitäten in der Kita Bollersdorfer Spatzen in Bollersdorf, in der Kita Waldmäuse in Reichenberg und in der Kita Bummi in Gielsdorf.
In diesen Einrichtungen wird dann auch das den Kindern vertraute erzieherische Personal aus Klosterdorf um Kita-Leiterin Angela Kunze eingesetzt, erklärte DRK-Sprecher Schwiete.
Havarie in der Kita bei Strausberg: Keine Gefahr für Kinder
„Wir bedanken uns beim Amt Märkische Schweiz für die gute Zusammenarbeit und ganz speziell für die schnelle Reaktion auf den Wassereinbruch, sodass die Reparaturen jetzt schnell beginnen können“, sagt Stefanie Selig von der Fachbereichsleitung des DRK-Kreisverbandes. Ihre Kollegin Melina Stauch-Fürbas ergänzt: „Bis die nötigen Arbeiten beginnen und wir die Kita vorübergehend schließen müssen, besteht für die Kinder und auch für unser Personal zu keiner Zeit eine Gesundheits- oder Unfallgefahr durch den Wasserschaden.“
Die Eltern der betroffenen Kita-Kinder wurden über die notwendige vorübergehende Schließung der Einrichtung und deren Hintergründe bereits informiert. Auch über die künftigen alternativen Betreuungsangebote für die betroffenen Kinder wurden die Eltern in Kenntnis gesetzt. Über alle weiteren Schritte werden die Eltern fortlaufend über die DRK-Kita App informiert.


