Heimatgeschichte
: Treffen der Heimatvereine wird fortgesetzt

Erstmals haben sich Vertreter aus neun Heimatvereinen der Region getroffen. Der Austausch soll fortgesetzt werden.
Von
Gabriele Rataj
Altlandsberg
Jetzt in der App anhören

Teil der Ausstellung: Zurzeit ist der Niederbarnimer Anzeiger Thema.

MOZ/Gabriele Rataj

Es wird ein nächstes Mal geben – im kommenden Jahr. Das gehört zum Fazit des ersten Treffens des Heimatvereins Altlandsberg mit weiteren Heimatvereinen aus der Region. „Unserer Einladung sind Vereinsvertreter aus Müncheberg, Herzfelde, Hoppegarten/Münchehofe, aus Bruchmühle, Fredersdorf, Rüdersdorf, Grünheide und sogar Berlin–Marzahn gefolgt“, informierte Altlandsbergs Vereinsvorsitzende Brigitte Hildenbrand auf Nachfrage dieser Zeitung.

Im Altlandsberger Vereinsdomizil Haus am Berliner Torturm waren sie bei Kaffee und von der nahen Eisdiele gesponsertem Kuchen zu  Kennenlernen, Gesprächen und Austausch empfangen worden. Dazu habe sich der sanierte Versammlungsraum wunderbar geeignet, stellte die Vereinsvorsitzende zufrieden fest, zumal ihr Stellvertreter Ralf Thaler per Beamer auf der neu erworbenen Leinwand überdies dort nun auch eine Film-/Fotodokumentation zeigen konnte.

Später hätten sich die Gäste sowohl im Ausstellungsbereich als auch im liebevoll gepflegten Hofgarten mit Relikten des Altlandsberger Schlosses umsehen und nach den Gesprächen im Haus bei Interesse zudem eine geführte Runde auf dem Schlossgut–Gelände drehen können.

Flyer und Finanzen

„Wir hatten außerdem für die Vereine Mappen mit aktuellen Flyern von Schlossgut, Münzschatz oder den aktuellen Rundgängen zusammengestellt“, erzählte die Vereinsvorsitzende, „und haben selbstverständlich über unsere Arbeit berichtet und die Rah­men­bedingungen beleuchtet.“ Dazu sei auch richtiggestellt worden, dass der Heimatverein Altlandsberg keineswegs über große finanzielle Mittel verfügt. Fördermittel flössen für Arbeiten auf der Schlossgut–Baustelle. Für das Heimathaus übernimmt indes die Stadt 90 Prozent der Betriebskosten. So wanderte am Ende noch der eine oder andere Euro in die Spendenkasse für weitere Projekte.

Das nächste Mal will man sich in Hoppegarten treffen.