Immanuel Klinik Rüdersdorf
: Milan ist das erste Baby im neuen Jahr 2024

Eine Familie aus Hoppegarten erlebte einen besonderen Start ins neue Jahr: Am 2. Januar kam Sohn Milan im Immanuel Klinik in Rüdersdorf zur Welt. Ein spätes Neujahrsbaby gab es auch in Strausberg.
Von
Annemarie Diehr
Rüdersdorf
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Milan Haase ist das erste Baby, das 2024 in Rüdersdorf geboren wurde.

Lydia Stübler

Einen Namen, dessen Bedeutung im Jahr 2024 einem Versprechen gleicht, haben Julia und Samuel Haase aus Hoppegarten für ihren Zweitgeborenen gewählt: Milan, „der Friedensbringer“. Auch die Zuschreibungen „der Liebe“, „der Angenehme“ lässt sich aus dem altslawischen Namen ableiten.

Am 2. Januar, um 3.39 Uhr, hat Milan im Kreißsaal der Immanuel Klinik Rüdersdorf das Licht der Welt erblickt. Den Status Neujahrsbaby hat der kleine Mann damit knapp verpasst — doch damit hatten seine Eltern ohnehin nicht gerechnet. Das erste Neugeborene im neuen Jahr, teilt Klinik–Sprecherin Lydia Stübler mit, sollte nämlich eigentlich ein Weihnachtsbaby werden.

Besonders viele Babys im Juli geboren

„Denn Geburtstermin war der Heilige Abend 2023. Doch Mama Julia Haase, Papa Samuel Haase und der große Bruder feierten noch zu dritt Weihnachten und Silvester, dann machte sich Milan am 1. Januar langsam mit den ersten Wehen bemerkbar“, so Stübler. Schon das erste Kind der Familie ist in der Immanuel Klinik zur Welt gekommen — die Wahl sei daher erneut auf Rüdersdorf gefallen.

920 Babys in 915 Geburten erblickten 2023 am Klinik–Standort das Licht der Welt. „Das Kreißsaal–Team durfte sich demnach, wie im Jahr davor, fünfmal über Zwillingspärchen freuen“, so Lydia Stübler. Von den geborenen Kindern waren 450 Mädchen und 470 Jungen. Die meisten Kinder (103) kamen im Monat Juli zur Welt, die wenigsten Kinder (60) im Monat Februar.

Weniger Geburten in Rüdersdorf als im Vorjahr

Die Anzahl der Geburten ist damit in Rüdersdorf leicht rückläufig. Im Jahr 2022 fanden mit 993 Kinder in 988 Geburten erstmalig wieder weniger als 1.000 Geburten in der Klinik statt. 2021 waren es noch 1.092 Geburten, 2020 1.080 Geburten und 2019 1.036 Geburten. „Nach Rücksprache mit meinen Fachkolleginnen und -kollegen sehen wir in allen umliegenden Geburtenkliniken einen leichten Rückgang der Geburten. Sicherlich spielt die weltpolitische Lage und eine gewisse Zukunfts–Unsicherheit bei der Familienplanung eine große Rolle“, sagt Dr. med. Lucas Hegenscheid, Chefarzt der Geburtsmedizin und Gynäkologie an der Immanuel Klinik Rüdersdorf.

Im Krankenhaus Märkisch–Oderland in Strausberg zeigt sich dieser Trend ebenfalls — wenn auch nicht so deutlich. 229 Babys kamen dort im Jahr 2023 zur Welt. Das sind laut Sprecherin Katharina Fink zwei weniger als 2022. „Damit sind unsere Zahlen stabil geblieben. 2021 hatten wir noch 264 Babys.“

Verspätetes Neujahrsbaby in Strausberg

Von den im zurückliegenden Jahr geborenen Kindern waren 122 Mädchen und 107 Jungen. Geburtenstärkster Monat war auch in Strausberg der Juli (25), gefolgt von März und November mit jeweils 24 Kindern. Ein waschechtes Neujahrsbaby gab es auch in Strausberg 2024 nicht. Das erste Kind in diesem Jahr, Emma Ortmann, erblickte im dortigen Kreißsaal am 2. Januar um 8.41 Uhr das Licht der Welt.

Emma Ortmann ist das erste Baby, das 2024 in Strausberg das Licht der Welt erblickte.

Katharina Fink/Krankenhaus MOL