Unter anderem Brandschutzauflagen hätten dem Team zu schaffen gemacht, berichtet der Bauherr. So musste die Straße hinter dem Haus angehoben werden, damit man unter acht Metern zum "Anleitern"  bleibt. Die Feuerwehr habe zwar bei einer Übung unter Beweis gestellt, dass sie auch von der Straßenseite eingreifen kann, doch dies entsprach nicht den Vorschriften. Hingegen habe er mit dem Naturpark keine Probleme gehabt: "Das war die erste Genehmigung, die wir hatten", erzählt Mix.
Die Verzögerungen kosteten die Firma jedenfalls eine Reihe potenzieller Mieter, denn mehrere von den zeitweise bis zu 70 Interessenten auf der Warteliste seien durch den Zeitverzug abgesprungen. So sind bislang nur für knapp die Hälfte der insgesamt 20 Wohnungen Verträge unterschrieben. Die eigentliche Vermietungsphase habe aber auch erst in der vorigen Woche begonnen, berichtet der Unternehmer.  Die großen Wohnungen mit vielen Balkons seien zu seiner Überraschung zuerst weg gewesen, fügt er hinzu. Normalerweise würden kleinere Einheiten mehr nachgefragt.
Günstig sind die Quartiere für Buckower Verhältnisse mit ab elf Euro kalt nicht gerade. Aber sie sind auch exklusiv. Da gibt es im früheren Saalbau vier Lofts mit fünf Meter hohen Decken und Galerieebenen. Zwei sind vergeben. In den großen Erdgeschossbereichen sei nichts Historisches vorhanden gewesen, deshalb alles mit modernen Materialien  ausgestattet worden. Mix verweist auf Böden mit Pigmentbeschichtung und Fußbodenheizung sowie  eingelassene Duschen.  Etwas gewöhnungsbedürftig sind die nach Forderung von Statikern zusätzlich eingezogene Träger unter Deckenbögen. Mix nennt sie auch "Angststützen". Das Haus hatte über 100 Jahre ohne sie gestanden.  Nach neuesten Berechnungen mussten sie aber montiert werden.
Im Haupthaus oben sind "klassische Berliner Altbauwohnungen" zu haben, in denen zum großen Teil der alte Fußboden aufgearbeitet wurde oder die alten Türen. "Die hatten damals viel Geld, es ist alles astloses Holz", hebt Mix an einer Flügeltür in  der "Professorenwohnung" hervor. Die hat ihren Spitznamen durch den langen Flur, in dem viele Bücherregale Platz hätten. Zudem gibt es Stuckelemente an der Decke oder Marmor in Bädern. In manchen Quartieren sind Dachbalken sichtbar, in einer Küche und in einem Wintergarten sogar ehemalige Balkondecken. "Das waren hier unsere Überraschungsfunde. Die waren beide angehängt. Wir lassen sie sichtbar, weil sie sehr schön sind", schwärmt der Buckower. Überdies sind in den 1950er-Jahren abgerissene Gauben neu entstanden.
In alte Form gebracht ist ebenso das Eingangsportal am Treppenaufgang. Das war Mitte der 1980er "geköpft" worden, erzählt  Mix. Alte Fotos vom Ursprungszustand wurden nicht gefunden, aber Nachbar Karl Wieland habe ihn nach seinen Erinnerungen skizziert. Und konnte im Anschluss die Rekonstruktion verfolgen. Er hätte den früheren Lehrer gern zur Eröffnung eingeladen, aber der sei leider vor wenigen Monaten verstorben, erklärt der Bauherr mit Bedauern.
Weitere Projekte in Vorbereitung
Nicht unerwähnt lassen wollte er, dass viele Firmen aus Buckow und der Region an der Wiederherstellung des Originalzustandes des Objekts beteiligt waren. Als ein Beispiel nannte er eine ortsansässige Tischlerei, die Ersatz für Balkenköpfe geschaffen hat, wo die an den an Usedomer Villen erinnernden Balkonen und großen Dachüberständen fehlten oder zu verschlissen waren. Aufgearbeitet wird noch das alte Treppengeländer mit Schnitzereien am Kopf. Im Treppenauge ist jetzt ein Aufzug. In dieser Woche war die TÜV-Abnahme angesetzt.  Ein Teil der Wohnungen ist barrierefrei, ein Zugang eigens mit einer Schräge versehen worden. Zudem schwört Mix auf schwellenlose Übergänge.
Auch wenn an manchen Stellen bewusst auf Leitungen über Putz und alt anmutende Schalter gesetzt wird, ist das Gebäude energetisch auf hohem Niveau: Mix verweist darauf, dass es dank innenliegender ökologischer Dämmung dem KfW-100-Standard entspricht.  Aus ökologischen Aspekten wurde überdies ein zwischenzeitlich zum Parken genutztes Areal wieder zum Garten mit insektenfreundlichen Pflanzen. Die Autos der künftigen Bewohner finden an der Lindenstraße Platz. Dort hatte die quart AG eigens Flächen von der Stadt dazugekauft, ein Stück vom Hang abgetragen und Winkelstützen einbauen lassen. "Die Stellplätze abzulösen, wäre zwar weit billiger gewesen, aber ich als Stadtverordneter wollte mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, dass es geht", sagt der SPD-Kommunalpolitiker.  Die Kosten bezifferte er mit mehr als 100 000 Euro.
Er selbst wird auch in das Haus einziehen: Seine Firma verlegt ihr Büro in den Glasaufbau über dem Saalbau – malerischer Blick über den Griepensee inklusive. Laut Mix will noch eine zweite AG ihren Sitz auf der Wilhelmshöhe nehmen. Dies bringe mehr Steuereinnahmen für die Stadt, ebenso wie die am Ende rund 40 neuen Bewohner.
Als Nächstes wolle er den Bioladen am Markt 8 angehen. Dort warte man auf die Baugenehmigung für Trockenlegung und statische Eingriffe. Und als nächstes großes Sanierungsprojekt soll das Haus Luther in der Berliner Straße an die Reihe kommen, wie die Wilhelmshöhe ebenfalls früher ein Erholungsobjekt.