Investition
: Container für Katastrophenschutz MOL kostet 367 000 Euro

Mit dieser Investition erhofft sich Landrat Gernot Schmidt einen besseren Schutz der Helfer. Der ELC ist technisch top.
Von
MOZ
Seelow
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Übergabe des Einsatzleitcontainers ELC an den Katastrophenschutz am 9. Mai: Regieeinheit ELW 2 des Katastrophenschutzes Landkreis Märkisch-Oderland, Landrat Gernot Schmidt, Leiter der SEG Führungsunterstützung des Katastrophenschutzes Landkreis Märkisch-Oderland, Leiter des Fachdienst Zivil-, Brand- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung (v. l.)

John Paul Gansewendt

Der ELC ist für die Arbeit der kreislichen Katastrophenschutzeinheiten der Schnell­einsatzgruppe–Führungsunterstützung bestimmt und kommt somit bei entsprechenden Lagen im Landkreis allen Feuerwehren zugute, erläutert der Sprecher der Kreisverwaltung Thomas Berendt. Entsprechend der Struktur der SEG–Führungsunterstützung im Landkreis gibt es neben den drei vorhandenen Einsatzleitwagen nun diese vierte Komponente. Gernot Schmidt sagte dazu: „Ob Flächenbrände, Hochwasser oder Ereignisse, wie der Brand im Handelscentrum Strausberg 2019 – die Einsätze der Vergangenheit haben es immer wieder bewiesen: Wir können uns zu 100 Prozent auf unsere Leute verlassen. Und wer für uns Leib und Leben riskiert, den wollen wir auch bestmöglich ausstatten.“ Zur Nachrichtenübertragung nutzt der Einsatzleitwagen das LTE–Netz, eine Satellitenverbindung oder einen Festnetzanschluss. Der Landkreis  verfügt damit über einen Baustein in der Führungsunterstützung, der dem neuesten Stand der Technik entspricht und bei größeren Schadenslagen eingesetzt werden kann, um der Technischen Einsatzleitung (TEL) und dem Führungshilfspersonal eine optimale Ausstattung zu bieten. Der Landkreis investierte 367 000 Euro.