Kaum zu glauben!
: Tänzerinnen aus Altlandsberg räumen bei TV-Show mit Kai Pflaume ab

Nach ihrem Trabi-Personen-Einstapel-Weltrekord haben die United Dancing Angels Altlandsberg den nächsten TV-Auftritt hingelegt und 800 Euro für die Vereinskasse gewonnen.
Von
MOZ
Altlandsberg
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  • Auf Tuchfühlung mit dem TV-Star: Lilly (r.) und Florentine aus Altlandsberg mit Kai Pflaume

    Auf Tuchfühlung mit dem TV-Star: Lilly (r.) und Florentine aus Altlandsberg mit Kai Pflaume

    Ina Grajetzki
  • Juli 2020 / Die Tänzerinnen der United Dancing Angels aus Altlandsberg Lilly (17, r.) und Florentine (12) sahnten bei der TV-Rateshow „Kaum zu glauben“ 800 Euro für die Vereinskasse ab.

    Juli 2020 / Die Tänzerinnen der United Dancing Angels aus Altlandsberg Lilly (17, r.) und Florentine (12) sahnten bei der TV-Rateshow „Kaum zu glauben“ 800 Euro für die Vereinskasse ab.

    Ina Grajetzki
  • Auf Tuchfühlung mit dem TV-Star: Lilly (r.) und Florentine aus Altlandsberg mit Kai Pflaume

    Auf Tuchfühlung mit dem TV-Star: Lilly (r.) und Florentine aus Altlandsberg mit Kai Pflaume

    Ina Grajetzki
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Wer die Rate-Show „Kaum zu glauben!“ am späteren Sonntagabend zufällig verfolgt hat, weiß, wie das gekommen ist. Offenbar habe jemand die rbb-Sendung „Heimat der Rekorde“ mit den 18 jungen Tänzerinnen im Trabant 601 S von Jens Belitz auf dem Altlandsberger Schlossgut gesehen und an entsprechender Stelle da­rauf aufmerksam gemacht, erklärt sich Ina Grajetzki, Cheftrainerin der vielfältig engagierten Truppe, die Anfrage des Landessenders aus Hamburg.

Gewinn soll in Kostüme fließen

Trotz Corona-Einschränkungen und angebrochener Reisezeit funktionierte die kurzfristige Abstimmung über ihren Weltrekord-Team-Chat erneut. Eine Jüngere und eine Ältere – Florentine (12) und Lilly (17) hatten sich als jeweils Erste zurückmeldet – durften stellvertretend für alle in der Sendung auftreten. Zur Aufzeichnung im Juni verfolgte die Tanz-Chefin das Geschehen aus dem Studio-Off – „ich hatte ja eine Minderjährige in meiner Obhut" – und ließ die anderen über den Team-Chat teilhaben. „Ein Nervenkrieg“, sagt sie rückblickend und froh.

Über die schrittweise erratenen Stufen „Rekord“ (Hubertus Meyer-Burckhardt), „quetschen“ (Stephanie Stumph), „Auto“ (Jörg Pilawa) und „18 Personen“ (Bernhard Hoëcker) konnte gerade noch das vierte 200-Euro-Geldsäckchen ergattert werden, da Pilawa eine Sekunde da­rauf das noch fehlende Wort „Trabi“ (Pilawa) erriet. Ein kurzer Film über die Aktion in der brandenburgischen Kleinstadt folgte. „Jetzt haben wir Altlandsberg wieder ein Stück bekannter gemacht“, freute sich Ina Grajetzki nicht nur über den gelungenen Beutezug in Sachen Geld für Kostüme, wenn auch vielleicht noch nicht für den nächsten Wettkampf im September.

Bis zu 1000 Euro lassen sich bei „Kaum zu glauben!“ gewinnen, wenn das vierköpfige Rate-Team - abwechselnd und auf 45 Sekunden beschränkt – den jeweiligen Gast im Studio befragt, um dessen außergewöhnliches Geheimnis (Beruf, Hobby, Herkunft usw.) herauszubekommen. Eine verschlüsselte, oft mehrdeutige Information dient dabei als Ausgangspunkt. Im Fall der Altlandsberger Angels lautete diese: Man kennt sie aus der Presse.