Kultur
: Release von „Flammenmeer“ am 17. April

Die Strausberger Künstler Frank Oderland und Sean Azz haben ein Musikvideo zum gemeinsamen Song „Flammenmeer“ in Rehfelde und Garzau aufgenommen.
Von
Annika Funk
Strausberg
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Machen gemeinsam Musik: die Künstler Frank Oderland (links) und Sean Azz  aus Strausberg

D. Liss

Im Internet sei Frank Oderland auf den ebenfalls in Strausberg lebenden Künstler aufmerksam geworden und sei fortan beeindruckt gewesen. „Ich möchte, dass jedes Lied etwas anders ist. Daher wollte ich dieses Mal einen Rap–Part einbauen“, sagt er. Besonders die tiefgründigen Texte und die Stimme haben den 31–Jährigen davon überzeugt, Sean Azz zu kontaktieren.

Für eine Kooperation ließ sich der 35–Jährige Rapper direkt begeistern: „Ich liebe seine Stimme und er ist einer der authentischsten Menschen, die ich kennen lernen durfte“, sagt der Strausberger zu seinem Mitmusiker Frank Oderland. Wenn Sean Azz neben dem Rappen auch noch singen könnte, dann würde er womöglich das Gleiche machen wie er.

Es seien bei der Kooperation neue Impulse entstanden. Der ursprünglich als Ballade angedachte Song ist dadurch noch stärker und eingängiger geworden — das Lied zu einem echten Ohrwurm mit einer klaren Botschaft zur Umwelt und dem Klimaschutz.

Dass beide Strausberger sind, sei ein Vorteil gewesen. „Wir haben uns getroffen und fanden uns direkt sympathisch“, sagen die Musiker über ihr Kennenlernen. Außerdem spielt bei beiden die Heimat in den bisherigen Musikvideos eine entscheidende Rolle.

Das Video zum Song sei daher auch in einer Lagerhalle in Rehfelde und im Atombunker Garzau gedreht worden – in Eigenregie, wie auch bei den anderen Songs von Frank Oderland. Ebenso ist die Drohne von André Schulz von der Strausberger KreativSchmiede zum Einsatz gekommen. So sind auch Impressionen aus Rüdersdorf dabei.

Der melodische Song „Flammenmeer“ mit den Rap–Parts und das dazugehörige Video erscheinen am 17. April um 19 Uhr erstmals live auf Youtube.