Kunst
: Hönower Mini-Galerie verliert ihren Standort

Schaukasten an der Thälmannstraße wird nur noch bis Jahresende bestückt. Derzeit stellt Cornelia Aschenbrenner dort aus.
Von
Raymund Stolze
Hönow
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Neu im Kunstschaufenster: SturmTanz von Cornelia Aschenbrenner

Raymund Stolze

Cornelia Aschenbrenner hat Spaß am Spiel mit Farben und Formen. „Kunst ist für mich eine wunderbare Welt, die mich mich selbst erkennen lässt“, ergänzt die Frau, die selbstständig eine Werbeagentur betreibt.  Trotzdem nimmt sie sich Zeit für ihre Hobbys Malerei, Grafik und Fotografie.

Letzte Künstler sind gebucht

Für das Projekt „Kunst am Straßenrand“, zu dem auch ein Automat gehört, wo man für vier Euro Originale von nationalen und internationalen Künstlern erwerben kann, zeichnet sich allerdings am bisherigen Standort das Ende ab. Dort kann es nur noch bis 31. Dezember bleiben, weil der Eigentümer Eigenbedarf angemeldet hat, hieß es. Mit Joachim Felz und Thomas Lünser – seine Bilder und Illustrationen sind aktuell in der Ausstellung „Auf Fontanes Spuren“ in der Rathaus-Galerie zu besichtigen – sind  die letzten beiden Künstler bereit fest gebucht. Es heißt nun, schnell einen neuen öffentlichen Raum zu finden, damit die kleinste Galerie in Märkisch-Oderland bestehen bleibt.