Ministervisite
: Potenzial für Technologietransfer

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach will die Förderung nach Regionalen Wachstumskernen evaluieren und Neue hinzunehmen.
Von
Jens Sell
Strausberg
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Sind sich einig: Wirtschaftsminister Jörg Steinbach mit dem Landratsbeigeordneten Rainer Schinkel sowie Thomas Kühne und Robert Radzimanowski von der IHK Ostbrandenburg (v. l.)

Jens Sell

Minister Steinbach machte angesichts innovativer Firmen auf ein weiteres Förderinstrument aufmerksam. Als ehemaliger Präsident der Technischen Universität Berlin und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus/Senftenberg sieht er Potenzial im Technologietransfer: „Wir haben mit Innohub 13 gewissermaßen von Senftenberg über die Autobahn 13 bis zur TH Wildau einen Technologietransferstrang, auf dem wir das bisherige Prinzip umkehren wollen: Die Hochschulen schicken Scouts los, die in den kleinen und mittelständischen Betrieben erkunden, was an Innovation gebraucht wird.“ Die IHK sollte ihm ein Dutzend solcher bedürftigen Firmen benennen, er sei gerne bereit, die entsprechenden Kontakte zu vermitteln. Innohub 13 sollte sich nicht auf die A 13 bis Wildau beschränken, sondern gewissermaßen in Richtung MOL verlängert werden.

Im Gespräch mit den Wirtschaftsförderern erkundigte sich Minister Steinbach auch nach dem Bedarf der Landwirtschaft an technologischer Unterstützung bei der Digitalisierung und der Auslastung der EU–Fördermittel im Interreg–Programm: „Wir sollten in Brüssel keinen Euro liegen lassen.“ Darin waren sich die Teilnehmer einig. (js)