Munition in Strausberg
: Kampfmittel im Straussee gesprengt – worum es sich handelte

Nach Hinweisen auf mögliche Kampfmittel in Strausberg untersuchten Spezialisten den Straussee. Dabei wurden Munition aus dem 2. Weltkrieg entdeckt.
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Strausberg
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Mit diesem Boot waren die Spezialisten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst auf dem Straussee im Einsatz, um die Sprengkörper zu bergen.

Munition in Strausberg: Mit diesem Boot waren die Spezialisten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst auf dem Straussee im Einsatz, um die Kampfmittel zu bergen.

Dennis Lloyd Brätsch
  • Spezialisten fanden am Straussee Munition aus dem 2. Weltkrieg in 8 Metern Tiefe.
  • Vom 22. bis 25. September wurden drei Verdachtsstellen untersucht.
  • Vier Panzerfaustköpfe wurden kontrolliert gesprengt, weitere Munition geborgen.
  • Polizei, Ordnungsamt und Wasserwacht unterstützten die Aktion.
  • Kampfmittel in Brandenburg müssen sofort gemeldet werden – Kontakt: Ordnungsamt oder Polizei.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) war in der vergangenen Woche mehrere Tage am Straussee im Einsatz. Vom 22. bis 25. September untersuchten die Spezialisten drei Verdachtsstellen, an denen zuvor mögliche Kampfmittel gemeldet worden waren. Zuvor hatte die Stadt Hinweise auf die möglichen Sprengkörper erhalten.

Da sich die Funde in etwa acht Metern Tiefe befanden, war besondere Sorgfalt gefragt. Bereits am 24. September errichteten die Einsatzkräfte einen Sperrkreis und kontrollierten zwei der Stellen, wie die Stadtverwaltung am Montag, 29. September, berichtete.

Munition in Strausberg: Panzerfaustköpfe aus dem 2. Weltkrieg gesprengt

Insgesamt vier Panzerfaustköpfe aus dem Zweiten Weltkrieg waren dort zuvor entdeckt und nun kontrolliert gesprengt worden. An einer dritten Fundstelle konnte die Munition geborgen werden. Unterstützung erhielten die Sprengmeister durch Polizei, Ordnungsamt und die Wasserwacht.

Wie die Stadtverwaltung Strausberg mitteilt, tauchen Kampfmittel in Brandenburg immer wieder auf. Wer entsprechende Funde macht, sei nach der Kampfmittelverordnung verpflichtet, diese unverzüglich zu melden.

Während der Sprechzeiten können Bürger Hinweise beim Ordnungsamt unter 03341 381240 geben, außerhalb dieser Zeiten bei der Polizei unter 03341 3300 oder unter der Notrufnummer 110. Wichtig ist, dass die Kampfmittel nicht berührt und ihre Lage nicht verändert werden.