Munition in Strausberg
: Trügerische Idylle – Kampfmittel im Straussee vermutet

In Strausberg gibt es Hinweise auf Munition im Straussee. Stadt, Polizei und Kampfmittelbeseitigungsdienst bereiten einen Einsatz vor. Was bedeutet das?
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Strausberg
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Im Straussee sollen Kampfmittel gefunden worden sein. Das teilte die Stadtwerwaltung Strausberg am Donnerstag (11. September) mit.

So idyllisch ist der Straussee, doch er kann mitunter auch gefährlich sein. Nun soll dort Munition gefunden worden sein. Was genau passiert jetzt?

Dennis Lloyd Brätsch
  • Hinweise auf Munition im Straussee in Strausberg – drei Verdachtsstellen bestätigt.
  • Mögliche Funde in mindestens sieben bis acht Metern Tiefe, keine Gefahr für Badegäste.
  • Bergung vom 22. bis 25. September geplant – Kampfmittelbeseitigungsdienst und Taucher im Einsatz.
  • Bereich im Kulturpark Strausberg wird für Fahrzeuge und Ausrüstung gesperrt.
  • Herkunft der Hinweise und Art der Munition bisher unklar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Strausberger Straussee sind möglicherweise explosive Kampfmittel entdeckt worden. Das teilte die Stadtverwaltung am Donnerstagnachmittag (11. September) mit. Demnach hätte die Verwaltung zuvor einen Hinweis auf mehrere Munitionsfunde in dem Gewässer erhalten. Von wem diese Hinweise stammen, konnte eine Sprecherin der Stadt auf Nachfrage nicht sagen.

„Eine erste Vorabstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst, Tauchern und der Polizei hat drei Stellen bestätigt, die untersucht werden müssen“, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung.

Munition in Strausberg: Bergung im Straussee geplant

Unklar sei laut der Sprecherin auch, um welche Art von Munition es sich dabei handeln soll. Eine Gefahr für Badegäste soll jedoch nach Angaben der Stadt nicht bestehen. „Alle Funde liegen in einer Tiefe von mindestens sieben bis acht Metern“, heißt es in der Mitteilung.

Eine Beräumung der Munition soll in der Zeit vom 22. September bis zum 25. September erfolgen. Dafür sollen Kampfmittelbeseitigungsdienst und Taucher zum Einsatz kommen. „Für Fahrzeuge und Ausrüstung wird in diesem Zeitraum ein Bereich in Ufernähe im Kulturpark Strausberg gesperrt“, teilte die Stadtverwaltung mit.