Planungen: Aus früherer Vision wird demnächst Realität

Symbolfoto für Kommunalpolitik, Kommune
pixabayDer Schwede erläuterte bei der Gelegenheit kurz die Planungen für den Bereich alte Ziegelei. Von sieben Baufenstern in dem Gebiet, fünf davon direkt am See, werde nun das Erste mit 15 Parzellen entwickelt. Vier Grundstücke seien bereits verkauft (inklusive jeweils ein Stück Stienitzsee), bis Juli hoffe er, alle veräußert zu haben. Im Mai wolle er mit der Erschließung beginnen, sagte er. Haustypen würden den Eigentümern nicht vorgegeben. Zwei weitere Baufenster mit fünf bzw. sieben Grundstücken würden folgen, die näher an der Straße gelegenen, bei denen auch höhere Bebauung möglich wäre, erst später. Vorgesehen seien zudem drei öffentliche Parkanlagen und Aussichtsplätze, sagte er. Dort wolle er auch Kunstprojekte anschieben. Eine Frau vom Heimatverein regte an, die alten Ziegeleianlagen dabei mit einzubeziehen. Ortsvorsteherin Monika Döppner–Smyczek würdigte, dass es nun endlich von der Vision zur Realisierung der Pläne gehe. Die stammen laut Rüdersdorfs Bürgermeister André Schaller bereits von 2008.
Bedenken wegen Berliner Straße
Ein Teilnehmer äußerte die Befürchtung, dass durch den Verkehr der Baufahrzeuge die ohnehin in schlechtem Zustand befindliche Berliner Straße noch mehr kaputtgehe. Schaller hielt entgegen, dass mit der Einwohnerentwicklung auch der Druck steige, die Landesstraße zu erneuern. Zumindest Planungen zur Sanierung sind vom Landesbetrieb in Aussicht gestellt. Mit zunehmender Einwohnerzahl steige zudem die Attraktivität für Versorgungseinrichtungen, machte Schaller deutlich. Es habe bereits Anfragen von Vollsortimentern für Hennickendorf gegeben.
Sundströms Wunsch ist am Donnerstag Thema im Hauptausschuss, am 16. Mai entscheidet die Gemeindevertretung.