In der Nacht zu Freitag, 20. August, war die Polizei mit einem Großaufgebot in Hönow und Berlin im Einsatz. Zuvor waren über den Notruf Schüsse gemeldet worden.

Jäger alarmiert Polizei

Ein Jäger hatte die Polizei alarmiert, nachdem er mehrere Schüsse im Wald gehört hatte, teilte der Lagedienst der Polizei noch in der Nacht mit. Die Beamten waren demnach kurz vor Mitternacht mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften in Hönow und Hellersdorf im Einsatz, um nach den Schützen zu fahnden. Ein Hubschrauber der Polizei kreiste ebenfalls in der Luft.
Etwa gegen 0.40 Uhr nahmen Zivilfahnder aus Berlin schließlich eine flüchtende Person nahe der L 33 (Berliner Straße) in einem Waldstück fest. Der junge Mann hatte versucht, mit einem Fahrrad zu entkommen. Weitere Personen wurden wenig später in der Böhlener Straße nahe dem U-Bahnhof Hönow kontrolliert. Ob sie mit den Schüssen in Verbindung stehen, ist unklar. Die Ermittlungen dauern an. Das teilte ein Sprecher der Polizeiinspektion Strausberg am Vormittag des 20. August mit.

Polizisten aus Brandenburg und Berlin im Einsatz

Insgesamt waren rund 20 Polizistinnen und Polizisten aus Strausberg, Bernau und Berlin sowie Zivilfahnder aus der Hauptstadt an der Fahndung beteiligt. Die Brandenburger Landespolizei stellte den Hubschrauber zur Verfügung.