Region erleben: Schlossgutwein, Bierbrandsenf und Osterei
Zwischen 11 und 18 Uhr soll auf dem Domänenhof am 24. März nicht nur ein bunter Mix total regionaler Produkte Besucher an Marktstände locken. Gäste können sich durch die Sozietäts Brauerei & Brennerei führen lassen, Kinder im Gutshaus mit Freizeit–KunsthandwerkerInnen Eier marmorieren. Wer den neuesten Stand auf der Baustelle Schlossgut wissen möchte, schließt sich der geführten Runde durch Mitglieder der gleichnamigen Fördergesellschaft an.
„Im vergangenen Jahr waren es an die 1000 Besucher, die diesen Aktionstag verschiedenster Freizeitpartner der Berliner Stadtbezirke Marzahn–Hellersdorf, Lichtenberg und aus dem östlichen Umland genutzt haben“, sagt Stephen Ruebsam. „Dieses Jahr wollen wir schon noch ein paar Neugierige mehr.“
Für den Frühlingsmarkt im Domänenhof hat er in den vergangenen Wochen deshalb Kontakte abgeklopft, Gespräche geführt, Partner gebunden: vom Oderbruch–Fischkoch Wolfgang Schalow bis zu Korbwaren und Eierlikören, Oderbruch–Fleischerei und leckeren Brotaufstrichen.
„Das wird für uns auch ein Test sein für weitere Märkte“, erklärt der Geschäftsführer der Schlossgut Altlandsberg Gmb – gemäß dem gewählten regionalen Markenkern des Schlossgutes „Land. Kultur. Gut“.
Das deutlich erweiterte Angebot des im Herbst etablierten Verkaufsshops in der Stadtinformation zählt zu ersten Erfolgen auf diesem Weg. Zu Wriezener Senf, Altlandsberger Honig und Keramik, in Fredersdorf gekeltertem Saft und zusammengestellten Kräutersalzen oder Manufaktur–Seifen aus Hönow sind weitere Schnupper–Offerten bzw. typisch regionale Mitbringsel gekommen, die es auch am 24. März gibt.
Um die „Keimzelle“ Brauerei– und Brennerei mit ihren Erzeugnissen gruppieren sich inzwischen weitere Partner. „Jetzt haben wir das Obstgut Franz Müller aus Wesendahl mit im Boot“, erklärt Ruebsam. Frische Äpfel könnten natürlich nicht jederzeit verkauft werden, doch die Marmeladen der Senior–Chefin schon. Und das solle noch nicht das Ende sein.
Dank konsequenter Netzwerkarbeit ist auch ein verführerisches Trio aus Schwarzbier–Senf, Bierbrand–Senf und Gin–Senf zustande gekommen. „Wriezener Senf hatten wir ja bereits im Shop, doch nun haben wir Senfmacher und Braumeister zusammengebracht“, freut sich Ruebsam. Wer weder Bier noch Brände mag, dem hofft der Schlossgut–Geschäftsführer mit dem Schlossgut–Wein entgegenzukommen. Die Trauben für die drei Weinsorten reiften zwar nicht in der Umgebung, doch der Lieferant, der selbst aus dem familiengeführten Weingut stammt, sitzt um die Ecke in der Neuen Spitzmühle Strausberg, berichtet er. Das und vieles mehr erwartet Besucher des Frühlingsmarktes. Ruebsam: Man darf sich überrasachen lassen.