S-Bahn S5 in Strausberg
: Strecke gesperrt – warum Pendler den SEV nutzen müssen

Wegen Bauarbeiten herrscht auf der S-Bahn-Strecke S5 zwischen Strausberg und Strausberg-Nord erneut Schienenersatzverkehr. Das sollten Pendler dazu wissen.
Von
Thomas Berger
Strausberg
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Bei der S-Bahn herrscht auf der Linie S5 zwischen Strausberg und Strausberg-Nord wieder Schienenersatzverkehr.

Thomas Berger
  • S-Bahn S5 zwischen Strausberg und Strausberg-Nord bis 24. Juli wegen Bauarbeiten gesperrt.
  • Ersatzverkehr mit Bussen: längere Fahrzeiten, Haltestellen an den S-Bahnhöfen und Ernst-Thälmann-Straße.
  • Wochentags und am Wochenende unterschiedliche Taktungen, meist im 20- bis 40-Minuten-Takt.
  • Busse barrierefrei, begrenzte Mitnahme von Fahrrädern, Vorrang für Rollstühle und Kinderwagen.
  • Bauarbeiten betreffen die Erneuerung der Brücke über die Garzauer Straße in Hegermühle.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Erneuerung der Überführung im Strausberger Stadtteil Hegermühle, wo die Gleise der S-Bahn die Garzauer Straße überqueren, sorgt zurzeit für Behinderungen im S-Bahn-Verkehr.

Wegen der bereits seit dem Frühjahr laufenden Brückenbauarbeiten herrscht bereits seit Freitag, 11. Juli, zwischen den Bahnhöfen Strausberg und Strausberg-Nord Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen. Der Zustand wird noch bis zum 24. Juli anhalten. Die Ersatzbusse fahren dabei wie bei früheren Ersatzverkehren in Zusammenhang mit den Bauarbeiten.

Das sind die Haltestellen der Ersatzbusse

Aus Richtung Berlin startet der SEV am Busvorplatz des S-Bahnhofes Strausberg. In Hegermühle halten die Busse an der Ernst-Thälmann-Straße, in Strausberg-Stadt und Strausberg-Nord ist der Halt vor den dortigen S-Bahnhöfen.

Die Fahrt mit den Bussen dauert allerdings länger als mit der S-Bahn. Aus Richtung Nord erreichen sie Strausberg-Stadt fünf, Hegermühle (Am Annatal) 15 Minuten und Strausberg 20 Minuten später.

Die Busse fahren in Strausberg-Nord von Montag bis Freitag zwischen 3.33 bis 5.33 Uhr alle 20 Minuten, danach erfolgt ein zeitlicher Wechsel. Von 5.47 Uhr fahren die Busse bis 20.07 Uhr ebenfalls im 20-Minuten-Takt. Um 20.33 Uhr wird erneut gewechselt, dann fahren die Busse alle 40 Minuten bis 23.53 Uhr –und der letzte Bus um 0.13 Uhr.

Etwas weniger Busse am Wochenende

Samstags gibt es SEV um 0.13, 0.33, 1.12 Uhr und dann stündlich bis 4.12 Uhr, weiter ab 4.53 Uhr alle 40 Minuten bis 8.33 Uhr. Ab 8.47 Uhr ist wieder der Zeitenwechsel, der im Turnus von 20 Minuten hält bis 20.07 Uhr an. Von 20.33 bis 23.53 Uhr herrscht dann wieder 40-Minuten-Takt.

Sonntags ist der Start zunächst identisch. Der 60-Minuten-Takt hält dann aber von 1.12 Uhr bis 6.12 Uhr an. Von 6.53 Uhr bis 10.33 Uhr geht es dann alle 40 Minuten weiter, von 10.47 bis 20.07 Uhr im 20-Minuten-Takt. Abends ab 20.33 bis 23.53 Uhr fahren die Busse wieder alle 40 Minuten.

Worauf Fahrradfahrer achten müssen

In Gegenrichtung, also von Strausberg nach Strausberg-Nord, ist Montag bis Freitag von 4 Uhr bis 0.40 Uhr Abfahrt alle 20 Minuten. Weitere Busse gibt es um 1.20 und 1.40 Uhr. Samstags geht es danach einmal pro Stunde von 1.58 Uhr bis 4.58 Uhr weiter. Ab 5.40 bis 9 Uhr fahren die SEV-Busse im 40-Minuten-Takt, tagsüber bis 20.20 Uhr im 20-Minuten-Takt, danach bis 23.40 Uhr wieder im 40- Minuten-Intervall.

Sonntags hält der stündliche Rhythmus von 1.58 bis 6.58 Uhr an, von 7.40 bis 11 Uhr geht es alle 40 Minuten weiter, von 11 bis 20.20 Uhr wieder im 20-Minuten-Takt. Danach fahren die Busse analog zu Samstag bis 23.40 Uhr noch alle 40 Minuten.

Hingewiesen wird von der Bahn darauf, dass die SEV-Busse barrierefrei sind, die Mitnahme von Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern aber nur eingeschränkt möglich ist. „Bitte beachten Sie, dass Fahrgäste mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer jederzeit Vorrang vor Radfahrern haben. Das Personal in den Fahrzeugen kann im Einzelfall über die Fahrradmitnahme entscheiden“, heißt es.

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