Schnellstarter
: Lucia ist das erste Baby 2020

Um 14.39 Uhr war es da: das erste Baby des neuen Jahres.
Von
Martin Stralau
Rüdersdorf/Strausberg
Jetzt in der App anhören
  • Glücklich: Julia Rabe hält ihre Lucia, das Rüdersdorfer Neujahrsbaby, im Arm.

    Glücklich: Julia Rabe hält ihre Lucia, das Rüdersdorfer Neujahrsbaby, im Arm.

    Lydia Stübler
  • Ole Anton, der einen der beliebtesten Namen trägt, wurde am 17. Dezember mit einem Gewicht von 3530 Gramm und einer Größe von 50 Zentimetern in Rüdersdorf geboren. Seine Eltern, Sandra Arndt und Marco Pötsch, wohnen in Köpenick.

    Ole Anton, der einen der beliebtesten Namen trägt, wurde am 17. Dezember mit einem Gewicht von 3530 Gramm und einer Größe von 50 Zentimetern in Rüdersdorf geboren. Seine Eltern, Sandra Arndt und Marco Pötsch, wohnen in Köpenick.

    Kerstin Bunge
1 / 2

Lucia sei damit eines von nur etwa zehn Prozent aller Kinder, die pünktlich am errechneten Geburtstermin zur Welt kommen, berichtete Lydia Stübler. „Morgens um 4.30 Uhr ist die Fruchtblase geplatzt und wir haben uns auf den Weg nach Rüdersdorf gemacht. Hebamme Antje Diehm und Hebammenschülerin Jessica haben uns hier herzlich empfangen“, erzählte Julia Rabe. Sie und ihr Mann hätten sich die Klinik bei einer der Infoveranstaltungen angesehen und auf die Erfahrungen von Verwandten gehört, die sich hier sehr wohl gefühlt hatten. „Ich habe immer gesagt: Wenn ein zweites Kind kommt, dann soll es in der Rüdersdorfer Klinik geboren werden“, sagte Julia Rabe.

1042 Kinder in 2019

Im Jahr 2019 wurden in der Immanuel Klinik 1042 Kinder in 1036 Geburten geboren (zum Vergleich: 2018 waren es 1073 Kinder in 1062 Geburten). Die Klinik durfte demnach sechs Zwillingspärchen im vergangenen Jahr begrüßen. Von den 1042 Kindern waren 514 Jungen und 528 Mädchen. Das leichteste Kind wurde im August 2019 mit 1905 Gramm Körpergewicht geboren — ein Fall für die Experten der Kinder– und Jugendmedizin im Haus, die als Perinataler Schwerpunkt Babys ab einem Gewicht von 1500 Gramm versorgen dürfen, erklärte Lydia Stübler. Das schwerste Kind wurde im Oktober mit 4990 Gramm geboren. Die geburtenstärksten Monate waren — wie im Jahr 2018 – der Juli mit 111 Geburten und der August mit 106 Geburten. Für die Hebammen, Ärzte und Pflegekräfte waren der Januar und der Dezember mit jeweils 69 Geburten dagegen die ruhigsten Monate.

Die beliebtesten Vornamen des Jahres waren „Theo“ und „Felix“ (jeweils elf Kinder), dicht gefolgt von „Anton“ (neun Kinder) und „Leon“ (acht Kinder) bei den Jungen. Bei den Mädchen wurde 15–mal der Name „Emilia“ vergeben, 14 Kinder wurden „Emma“ und 13 „Hanna(h)“ genannt. Damit wurde der im Vorjahr zweitplatzierte Name „Mia“ auf den vierten Platz gedrängt (zwölf Kinder). „Auch in diesem Jahr freuen wir uns wieder auf viele Babys, die mit der Hilfe unserer Hebammen und Ärzte bei uns auf die Welt kommen“, blickte Lydia Stübler in die Zukunft. „Wir möchten uns auf diesem Weg bei allen Pflegekräften bedanken, die maßgeblich daran beteiligt sind, dass sich die Frauen bei uns auf der Wochenstation rundum gut betreut fühlen, und natürlich bei allen Familien, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben.“

Auch im Krankenhaus Märkisch–Oderland in Strausberg ging die Zahl der Neugeborenen leicht zurück, wie das Haus auf Nachfrage mitteilte. War der Trend in den Jahren 2016 bis 2018 mit 332, 339 und 351 Kindern steigend, lag die Zahl nun bei 318 Babys. Das schwerste Kind wog 4775 Gramm, das Leichteste kam  mit 2530 Gramm auf die Welt. Beide Rekordhalter waren Jungen. Der geburtenstärkste Monat war mit 31 Kindern der August. Zehn Babys weniger wurden im Vergleich dazu im März geboren, dem geburtenschwächsten Zeitraum. Mehrlingsgeburten gab es nicht. Mat(t)heo (fünfmal), Edgar (4) und Felix (3) waren die beliebtesten Jungennamen, Frieda, Mia und Emilia (je vier) die beliebtesten Mädchennamen.

Kreißsaal wieder geöffnet

Der Kreißsaal, der über Weihnachten geschlossen war, ist seit Sonnabend wieder geöffnet und besetzt.  „Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, müssen wir die Gynäkologie nicht wieder schließen. Das war eine einmalige Schließung aus personellen und krankheitsbedingten Gründen“, hieß es aus dem Krankenhaus. Die Schließung sei gut kommuniziert worden. „Weggeschickt wurde niemand. Fünf Frauen, die bei uns angemeldet waren, wurden angerufen und über den Umstand informiert.“