SEK-Einsatz in Berlin
: Nachbarn mit Waffe bedroht – Einsatzkommado stürmt Wohnung in Hellersdorf

Ein Spezialeinsatzkommando der Berliner Polizei hat die Wohnung eines 35-Jährigen gestürmt. Zuvor hatte der Mann seine Nachbarn mit einer Waffe bedroht.
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Berlin
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  • Ein Spezialeinsatzkommado der Polizei stürmte am ersten April eine Wohnung in Berlin-hellersdorf.

    Ein Spezialeinsatzkommado der Polizei stürmte am ersten April eine Wohnung in Berlin-hellersdorf.

    Dennis Lloyd Brätsch
  • Der 35-jährige Mieter der Wohnung wurde festgenommen.

    Der 35-jährige Mieter der Wohnung wurde festgenommen.

    Dennis Lloyd Brätsch
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Schwer bewaffnete Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos hatten in Berlin-Hellersdorf eine Wohnung gestürmt. Rettungskräfte der Feuerwehr und ein Notarzt standen ebenfalls bereit, als die Elite-Polizisten am Samstag, den ersten April, zum Einsatz kamen. Die Polizei konnte den Mieter der Wohnung vorläufig festnehmen und diverse Beweismittel sicherstellen. Den Angaben eines Polizeisprechers zufolge soll der 35-jährige Mieter der Wohnung am Abend zuvor seine Nachbarn mit einer Waffe bedroht haben. Grund genug für einen Hausbesuch der Spezialeinheit.

Polizei stellt umfangreiche Beweismittel sicher

Der Einsatz des Spezialeinsatzkommandos hatte ein Richter zuvor per Durchsuchungsbeschluss angeordnet. Wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage mitteilt, wurden in der Wohnung mehrere Schreckschusswaffen und eine Machete gefunden. Die Gegenstände wurden allesamt sichergestellt.

Der 35-Jährige wurde vorläufig festgenommen und einer erkennungsdienstlichen Behandlung zugeführt. Er soll inzwischen wieder auf freiem Fuß sein. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 soll nun zu dem Verstoß gegen das Waffengesetz und einer Bedrohung ermitteln.