Sommer
: Wassersparen ist Gebot der Stunde

Der Landkreis appelliert an die Bürger, kein Oberflächenwasser zum Bewässern abzupumpen. Trockenheit zwinge zum Sparen.
Von
Jens Sell
Strausberg
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Symbolfoto eines Rednerpults

pixabay

Die wenigen Niederschläge kämen zwar der Vegetation zugute, ein Abfluss in die Gewässer oder gar in das Grundwasser finde aber nicht oder nur unzureichend statt.  Berendt weist darauf hin, dass die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern zudem grundsätzlich einer wasserrechtlichen Erlaubnis der Unteren Wasserbehörde bedarf. Verstöße können mit einer Geldbuße bis zu 50 000 Euro geahndet werden.

Wenn es nicht mittelfristig zu einer nachhaltigen Verbesserung der Niederschlagssituation kommt – und die Prognosen sprechen dagegen – überprüft die Kreisverwaltung die Option einer Allgemeinverfügung zur generellen Untersagung der Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern, was in anderen Landkreisen bereits erfolgte.