Spenden in Märkisch-Oderland: Kollegen sammeln Geld für getöteten Krankenwagenfahrer

Andre L., ein Krankenwagenfahrer aus Märkisch-Oderland, ist während eines Urlaubs in Thailand getötet worden. Eine Spendenaktion soll nun die Familie unterstützen.
Thomas Peise- Ein 56-jähriger Krankenwagenfahrer aus Märkisch-Oderland starb bei einem Unfall in Thailand.
- Der Unfall ereignete sich am 29. November 2025 in der Gemeinde Bo Phut.
- Der Fahrer eines Lastwagens erfasste ihn und flüchtete, Ermittlungen laufen noch.
- Kollegen starteten eine Spendenaktion, um die Familie bei Überführung und Beerdigung zu unterstützen.
- Andre L. hinterlässt Ehefrau, Sohn und Tochter, die mit Trauer und finanziellen Belastungen kämpfen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Unfall im Ausland hat den Fahrdienst in Märkisch-Oderland tief erschüttert. Ein 56-jähriger Krankenwagenfahrer aus dem Landkreis ist während eines Urlaubs in Thailand ums Leben gekommen. Nun haben Kolleginnen und Kollegen eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um die Familie des Verstorbenen in dieser schweren Zeit zu unterstützen.
Andre L. war nach Angaben seiner Kollegen mit Leib und Seele Krankenwagenfahrer. Im Kollegenkreis galt er als hilfsbereit, zuvorkommend und äußerst menschenorientiert. „Er war immer da, wenn man ihn brauchte“, berichten Weggefährten. Auch bei den Patienten sei er hoch angesehen gewesen, habe sich stets aufopferungsvoll gekümmert und Verantwortung übernommen.
Der tragische Unfall ereignete sich schon am 29. November 2025 in der thailändischen Gemeinde Bo Phut. Wie aus einem Polizeibericht hervorgeht, war Andre L. gegen frühen Nachmittag mit einem Motorrad unterwegs, als er von einem Lastwagen erfasst und überrollt wurde.
Fahrer des Lastwagens flüchtete unerkannt
Der Fahrer des Lkw flüchtete anschließend vom Unfallort und ließ den 56-Jährigen ohne Hilfe zurück. Als die Polizei kurz nach 14 Uhr eintraf, fanden die Beamten Trümmerteile, das Motorrad sowie deutliche Unfallspuren vor. Für Andre L. kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der flüchtige Lkw-Fahrer konnte bislang nicht identifiziert werden, die Ermittlungen dauern an.
Für die Familie begann nach dem Tod des Mannes ein monatelanger Kraftakt: Die Überführung des Leichnams aus Thailand nach Deutschland gestaltete sich schwierig und kostspielig. Neben der Trauer sahen sich die Angehörigen mit erheblichen finanziellen Belastungen konfrontiert.
Um die Familie zu entlasten, haben Kolleginnen und Kollegen des örtlichen Krankenfahrdienstes nun eine Spendenaktion auf Gofundme gestartet. „Die Kosten der Überführung aus Thailand und der Beerdigung sind enorm hoch. Deshalb möchten wir die Familie unterstützen“, heißt es in dem Spendenaufruf. Andre L. hinterlässt seine Ehefrau, einen Sohn und eine Tochter. Neben dem emotionalen Verlust müssen sie jetzt auch organisatorische und finanzielle Herausforderungen bewältigen.
Mit der Aktion wollen die Kollegen ein Zeichen der Solidarität setzen. Jeder Beitrag – ob groß oder klein – helfe dabei, zumindest einen Teil der Sorgen zu nehmen. Auch das Teilen der Spendenaktion sei eine wertvolle Unterstützung, um der Familie zu zeigen, dass sie in dieser schweren Zeit nicht allein ist.

