Sperrung A10 bei Marzahn: Lkw blockieren Autobahn, Verdacht auf Unfallflucht

Die Freiwillige Feuerwehr Altlandsberg musste zu mehreren Unfällen auf die Autobahn A10 ausrücken. Nun ermittelt die Polizei zu den Geschehnissen. (Symbolbild)
Dennis Lloyd Brätsch- Zwei schwere Lkw-Unfälle sorgten am 12. Januar für Sperrungen auf der Autobahn A10.
- Unfall 1: Lkw verlor Kontrolle, prallte gegen Leitplanke, blockierte die Fahrbahn Richtung Süden.
- Unfall 2: Pkw-Fahrer verursachte Schleudern eines Lkw, Verdacht auf Unfallflucht, Polizei ermittelt.
- Sperrungen dauerten mehrere Stunden, Bergungsarbeiten waren aufwendig.
- Autobahn war erst gegen 21.30 Uhr wieder komplett freigegeben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit mussten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst am Montagabend (12. Januar) zu schweren Lkw-Unfällen auf die Autobahn A10 ausrücken. In einem der Fälle ermittelt die Polizei inzwischen wegen des Verdachts einer Verkehrsunfallflucht. Der östliche Berliner Ring war am Montagabend in beiden Richtungen teilweise über Stunden gesperrt.
Zunächst wurden die Einsatzkräfte gegen 18.45 Uhr auf die A10 zwischen den Anschlussstellen Marzahn und Hellersdorf in Fahrtrichtung Süden alarmiert. Wie Christian Markhoff von der Freiwilligen Feuerwehr Altlandsberg berichtete, stand dort ein Lkw quer zur Fahrbahn. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Fahrer die Kontrolle über seinen Sattelzug verloren, prallte gegen die Leitplanke und verkeilte sich anschließend im Bereich der Schutzplanken.
Zweiter Unfall auf der Autobahn A10 – stundenlange Sperrung
Der Lkw-Fahrer wurde von Rettungskräften medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und unterstützte bei der Bergung des beschädigten Fahrzeugs. Für die Dauer der Arbeiten musste die Autobahn in Fahrtrichtung Süden für rund eine Stunde voll gesperrt werden.
Noch während die Einsatzkräfte auf dem Rückweg zum Gerätehaus waren, erfolgte eine erneute Alarmierung. Dieses Mal stand in Fahrtrichtung Norden, zwischen den Anschlussstellen Marzahn und Hohenschönhausen, ebenfalls ein Lkw quer über die Fahrbahn. Auch hier rückten die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Altlandsberg erneut aus, um den Unfall abzuarbeiten und die Fahrbahn wieder freizuräumen.
A10: Gefährliches Fahrmanöver als Unfallursache
Nach Angaben der Polizeidirektion Ost war es in diesem Fall zuvor zu einem gefährlichen Fahrmanöver gekommen. Demnach soll der Fahrer eines Pkw vor dem Lkw eingeschert sein. „Dabei verlor dessen Fahrer kurzzeitig die Kontrolle über sein Auto, welches ins Schleudern geriet. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, lenkte der Brummifahrer nach links, prallte jedoch mit der Mittelschutzplanke zusammen und der Scania blieb letztlich quer zur Fahrbahn stehen“, teilte die Polizei mit. Obwohl es zu dem Unfall kam, setzte der Pkw-Fahrer seine Fahrt fort. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht.
Die Bergungsarbeiten gestalteten sich aufwendig. Erst gegen 21.30 Uhr konnte die Autobahn in diesem Bereich wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden. Die Ermittlungen zu den genauen Unfallumständen dauern an.


