Sperrung in Strausberg
: Freigabe der Straße an der Stadtmauer verzögert sich

Die Sperrung und Umleitung im Zentrum von Strausberg bleibt etwas länger als geplant. Das hat Gründe. So geht es weiter.
Von
Tilman Trebs
Strausberg
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Die Straße an der Stadtmauer in Strausberg sollte eigentlich mit dem Beginn der Sommerferien freigegben werden. Noch ist sie aber gesperrt.

Die Straße an der Stadtmauer in Strausberg sollte eigentlich mit dem Beginn der Sommerferien freigegeben werden. Noch ist sie aber gesperrt.

Tilman Trebs
  • Strausberg: Freigabe der Straße an der Stadtmauer verzögert sich wegen schlechter Witterung.
  • Bauabnahme für Freitag, 25. Juli, geplant – Verkehr könnte am Wochenende wieder freigegeben werden.
  • Buslinien durften die Straße bereits passieren, Pkw- und Schienenersatzverkehr bleiben gesperrt.
  • 380 Meter lange Fahrbahn zwischen Hegermühlenstraße und Müncheberger Straße umfassend saniert.
  • Neuer Asphalt ersetzt provisorische Flickarbeiten – Arbeiten sollen bald abgeschlossen sein.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Autofahrer müssen in Strausberg seit Mitte Juni mitunter lange Umwege fahren. Anlass ist die Sanierung der Fahrbahn auf der Straße an der Stadtmauer. Die sollten zum Start der Sommerferien eigentlich beendet werden. Doch noch dauern die Verkehrsbehinderungen an. Warum?

Wie die Sprecherin der Stadtverwaltung in Strausberg, Anna Dünnebier, berichtet, hat das zuletzt immer wieder schlechte Wetter mit zum Teil starken Regenfällen die Bauarbeiten verzögert. Allerdings sollen die Restarbeiten zeitnah erledigt werden.

Sperrung in Strausberg: Bauarbeiter hoffen auf besseres Wetter

„Die Stadt Strausberg strebt einen erneuten Termin für die Bauabnahme für Freitag, 25. Juli, an“, erklärte Anna Dünnebier. „Sofern die Witterung eine Durchführung der Restarbeiten in den kommenden Tagen zulässt, könnte der Verkehr voraussichtlich bereits am Wochenende wieder rollen.“

Unabhängig davon ist die Straße für den Linienverkehr der Busse bereits am Donnerstag freigegeben. „Das schließt jedoch weder den Pkw- noch den Schienenersatzverkehr mit ein“, so die Rathaus-Sprecherin. Eine Freigabe für den gesamten innerstädtischen Verkehr „würde mit den noch zu erbringenden Restleistungen kollidieren“.

Die Straße an der Stadtmauer war seit Langem marode, in den vergangenen Jahren aber nur provisorisch geflickt worden. In diesem Jahr wurde das Problem nachhaltiger angegangen. Zwischen Hegermühlenstraße und Müncheberger Straße wurde der Asphalt etwa zwölf Zentimeter tief abgefräst und durch eine neue Fahrbahndecke ersetzt. Der betroffene 380 Meter lange Fahrbahnabschnitt war während der Bauarbeiten nur im Einbahnstraßenverkehr befahrbar.

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