Strafe
: Wasserverband Strausberg-Erkner muss Bußgeld zahlen

Die Strafe fällt an, weil der WSE in den Jahren 2017 und 2018 in Strausberg zu viel Grundwasser gefördert hat.
Von
Martin Stralau
Strausberg
Jetzt in der App anhören

Zu viel Grundwasser gefördert, das wird bestraft.

Andrea Warnecke/dpa

Die obere Wasserbehörde beim Landesamt für Umwelt hat gegen den Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) ein Bußgeld von 8000 Euro verhängt. Das bestätigte Kurt Augustin, beim Umweltamt Leiter für Wasser- und Bodenschutz. Der Bußgeldbescheid sollte noch in dieser Woche an den WSE versendet werden, erklärte er gegenüber der MOZ. Bestraft werde, dass der Verband in den Jahren 2017 und 2018 im Wasserwerk Spitzmühle mehr als die jährlich genehmigten 3 285 000 Kubikmeter Grundwasser gefördert habe. 2017 sei diese Menge um 207 000 und 2018 um 372 000 Kubikmeter überschritten worden. „Das ist eine Ordnungswidrigkeit – und die führt zu einem Bußgeldbescheid“, sagte Augustin. Einen Antrag auf Erhöhung hatte der Verband nicht gestellt. Das Verfahren sei abgeschlossen, sobald das Geld bezahlt sei.