Straßenbau
: Gemeinde „kämpft“ mit Landesbetrieb

Im Frühjahr oder Sommer nächsten Jahres soll mit der Rekonstruktion der Brücke am Stolp begonnen werden.
Von
Uwe Spranger
Rüdersdorf
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Parkende Laster unter der maroden Brücke am Stolp.

Uwe Spranger

Seit 2014 ist die Brücke nur noch einspurig passierbar mit Ampel. Sie ist marode und soll neu gebaut werden. Laut Bürgermeister André Schaller strebe der verantwortliche Landesbetrieb Straßenwesen Ende 2019 den Planfeststellungsbeschluss dazu an. Es sei mit einer Bauzeit von etwa anderthalb Jahren zu rechnen.

Wie der Bürgermeister sagte, sei Rüdersdorf gegenwärtig mit der Nachbargemeinde Woltersdorf „am kämpfen“, dass der Berghofer Weg vom Landesbetrieb auch formal als Umleitungsstrecke anerkannt werde. „De facto ist er es sowieso schon“, verwies er auf den starken Verkehr auf der kommunalen Straße, über die auch zahlreiche Laster rollen. „Die Straße leidet massiv unter dem Lkw–Verkehr“, ist ihm bewusst. Mit der Anerkennung als offizielle Umleitung wäre eine entsprechende Ertüchtigung auf Kosten des Landesbetriebes verbunden. „Ich hoffe, dass wir da weiterkommen.“