Streetfood-Festival in Strausberg
: Fleisch vom Krokodil testen und Heuschrecken naschen

Wer testen möchte, wie Krokodilfleisch schmeckt und ob sich Heuschrecken snacken lassen, ist beim Streetfood-Festival richtig. Alles zum leckerstem Event in Strausberg.
Von
Claudia Braun
Strausberg
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Auch Käse-Spezialitäten aus Österreich gehören zum vielfältigen Angebot beim Streetfoodfestival im Strausberger Kulturpark.

Auch Käse-Spezialitäten aus Österreich gehören zum vielfältigen Angebot beim Streetfood-Festival im Strausberger Kulturpark.

Thomas Berger

So unterschiedlich wie die Länder und Kulturen, so vielfältig sind ihre Küchen. Jetzt gibt es beim Streetfood-Festival in Strausberg die Gelegenheit, sich einmal quer durch die Speisekarten der Welt zu schlemmen: von Kenia und dem Senegal über Peru, Japan und Jamaica bis hin zu unseren Nachbarn aus Österreich und Polen. Von Freitag, 16. August, 12 Uhr, bis Sonntag, 18. August, 20 Uhr, ist das Festivalgelände im Kulturpark mit Blick auf den Straussee geöffnet.

Christian Jütter, Geschäftsführer von Hauptstadtkultur und Festivalveranstalter, macht schon einmal Appetit. Zu den nicht ganz alltäglichen Leckerbissen gehören mit Sicherheit das Krokodilfleisch, das ein wenig an Hühnchen erinnern soll, und die Heuschrecken, die gesalzen daherkommen. „Für Fleischliebhaber ist zudem ein spanischer Grill zu Gast“, so Jüttner. An dem darf Chorizo, die mit Paprika und Knoblauch gewürzte Rohwurst, nicht fehlen.

Teigtaschen aus Peru und Japan in Strausberg

Wer nicht ganz so experimentierfreudig ist, findet natürlich auch die Streetfood-Klassiker wie Lángos, Baumstriezel, Fish & Chips, Burger auch in der Variante Black Burger, Hot Dog, Corn Dog —ein Würstchen, das von einer Teighülle aus Mais umgeben ist — an den Ständen. Apropos Teig: Gleich mehrere Küchen haben gefüllte Teigtaschen im Angebot, so etwa die Peruaner und die Japaner.

Und was hat es mit dem Drachenatem auf sich? „Das sind Maisbällchen, bei deren Verzehr man wie ein Drache aus dem Mund qualmt, eben wie Drachenatem“, beschreibt Jüttner die mit flüssigem Stickstoff überzogenen Snacks. Schön anzuschauen und auch essbar, sind die Blumen und anderen Gebilde, die ein begabter Mensch aus Zuckerwatte formt.

Türkische Hausmannskost statt Döner beim Streetfood-Festival

Gesundheits- und Kalorienbewusste kommen ebenfalls auf ihre Kosten: High-Protein-Sandwiches mit wenig Kohlenhydraten machen ebenso satt wie bunte Gemüsepfannen auf Wunsch mit Hühnchen und scharfen Gewürzen. Statt Döner gibt es türkische Hausmannskost, Kartoffeltwister und Baguettes mit Pulled Pork, also gezupftem Fleisch, meist vom Schwein.

Die Österreicher haben ihre Käse- und Wurstspezialitäten im Gepäck, die Polen bieten frische Piroggen an. Nach all dem Testen und Probieren ist sicher noch Platz für einen peruanischen Pisco, ein Destillat aus Traubenmost. Natürlich gibt es auch jede Menge alkoholfreie Alternativen.

Der Eintritt zum Festival beträgt 2 Euro, die am Bierwagen, der auch Softdrinks anbietet, als Getränkegutschein gelten. Kinder bis zwölf Jahre kommen in Begleitung umsonst aufs Festivalgelände.