Unwetter: Blitzeinschläge legen S-Bahn-Verkehr lahm - Ersatzverkehr verärgert Fahrgäste

Gegen kurz nach zwölf gab es Verwirrung, weil der Ersatzverkehr plötzlich bis Strausberg-Nord verlängert wurde.
Martin StralauBei dem Unwetter, das am Mittwochabend über die Region gezogen war, hatten Blitzeinschläge für Stellwerks- und Signalstörungen gesorgt, sodass der Zugverkehr unterbrochen werden musste. Der SEV im 40-Minuten-Takt klappte dabei nicht reibungslos. Die bestellten Busse fuhren unregelmäßig und den Passagieren teilweise vor der Nase weg, beklagten sich Fahrgäste nach dem Berufsverkehr am Morgen.
Die Mitarbeiter der DB Netz AG arbeiteten zwar mit Hochdruck an der Reparatur der Schäden, allerdings war der Schaden am Donnerstagmittag noch nicht behoben. Gegen kurz nach zwölf gab es Verwirrung, weil der Ersatzverkehr plötzlich bis Strausberg-Nord verlängert wurde. Die Information war dürftig. „Wir sind mit dem Bus aus Fredersdorf gekommen, als uns S-Bahn-Mitarbeiter auf dem Bahnhof sagten, dass wir wieder zurück zum Bus sollten, der jetzt bis Strausberg-Nord fährt. Der Busfahrer wusste aber nichts davon“, sagte Fahrgast Mathias Rudorf aus ¬Strausberg. „Der Fahrer wollte zurück nach Fredersdorf und hat sogar die Tür zugemacht, weil er von unserer Nachfrage genervt war“, berichtete er. Servicemitarbeiter der Bahn am Busbahnhof seien auch nicht zu sehen gewesen. Kurze Zeit später fuhr der Bus dann aber nach Nord weiter.
Wann die Arbeiten an der Strecke beendet sind, ist nach Angaben eines Bahnsprechers am Mittag noch nicht absehbar.