Verkehr
: Fuß vom Gas jenseits des Straussees

Raserei auf der 30er-Strecke jenseits des Straussees wird von Anwohnern beklagt. Die Polizei kontrolliert ab und zu.
Von
Jens Sell
Strausberg
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Bremsstrecke: Von 100 auf 70 auf 50 und schließlich 30 Stundenkilometer müssen die Kraftfahrer jenseits des Sees abbremsen. Nicht alle tun dies, findet Anwohner Günter Ahrens.

Gerd Markert

Kein Blitzer stand jenseits des Straussees auf der 30er-Strecke an der ProCurand-Seniorenresidenz. Anwohner Günter Ahrens beklagt dies: „Hier wird viel zu schnell gefahren. Für uns ist es langsam lebensgefährlich, die Straße zu überqueren oder vom Grundstück zu fahren.“ Wer sich einigermaßen an die Geschwindigkeitsbeschränkung halte, werde trotz Sperrlinie überholt. Auch seien Lärmbelastungen von bis zu 110 Dezibel mit der Raserei verbunden.

Uwe Wähner vom Straßenverkehrsamt stellte auf Anfrage klar, dass das Messfahrzeug des Landkreises von Zeit zu Zeit auch an der Umgehungsstraße stehe, hinzu kämen Laser-Kontrollen der Polizei: „Grundsätzlich kontrollieren wir an Unfallschwerpunkten, besonders vor Kitas, Schulen und Krankenhäusern.“