Wassermangel: Gefahr für Badegäste am Straussee

Straussee Pegel sinkt
Gerd MarkertLeser fragten bei der MOZ schon an, ob dort nicht perspektivisch Schilder für Badegäste aufgestellt werden müssten, weil der See nun im Wasser gleich steil abfalle. Die Stadt Strausberg teilte dazu mit, dass keine der Badestellen am See öffentlich ist.
„Die Benutzung erfolgt immer auf eigene Gefahr“, sagte Rathaus–Sprecherin Caroline Haitsch–Berg. Daher sei das Aufstellen weiterer Warnschilder, am südlichen See–Ende gibt es eines, nicht geplant. Auch darüber hinaus gebe es von Seiten der Stadt keine Planungen als Reaktion auf die vergrößerten Uferzonen. Im März wird das Ergebnis eines Gutachtens der Öffentlichkeit präsentiert, das die Stadt zur Ursachenforschung für den sinkenden Wasserstand in Auftrag gegeben hatte. Das Freibad auf der östlichen Seeseite wird in diesem Jahr vermutlich auch geschlossen bleiben.