Wissen: Neues Konzept für Lenné-Bildungsstandort

Gemeinsam: Maurice Birnbaum (Haushalt, Finanzen, Wirtschaft), Thomas Scherler (Jugend, Bildung, Kultur, Sport), Claudia Katzer (Bauausschuss) und Sandra Bleckert (Ortsentwicklung, Umwelt, Infrastruktur) präsentieren ihre Pläne für die Lenné-Schule.
Stephan DreyseDie derzeitige Situation in Kita, Hort, Grundschule und Oberschule an der Einrichtung Peter Joseph Lenné ist alles andere als gut, vor allem die Kita–Mitarbeiter agieren an der Belastungsgrenze, Doppelnutzungen und viele kleinere Baustellen sind an der Tagesordnung. Die Wunschliste ist entsprechend lang: Mehr Hortkapazitäten, 14 Klassenräume, ein Sozialarbeiter– sowie ein Fachraum, größere Mensa, mehr Platz im Lehrerbereich, mindestens eine Ein–Feld–Sporthalle mit der Option sieben Klassen– und drei weitere Räume. Doch dann kam am 9. Dezember die Meldung, das Bauunternehmen habe sich zurückgezogen.
Bereits am 12. Dezember trafen sich deshalb Thomas Scherler (Vorsitzender Ausschuss für Jugend, Bildung, Kultur und Sport), Claudia Katzer (Vorsitzende Bauausschuss), Sandra Bleckert (Vorsitzende Ausschuss für Ortsentwicklung, Umwelt und Infrastruktur) und Maurice Birnbaum (Vorsitzender Ausschuss für Haushalt, Finanzen und Wirtschaft), um gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln. Die Ergebnisse stellten sie am Mittwochabend den Ausschussmitgliedern und Gästen in der Mensa der Gebrüder–Grimm–Schule vor.
Im Kern soll die Struktur funktionaler gestaltet werden, indem ein Neubau für die Oberschule mit gemeinsamer Mensa entsteht. Die Bestandsgebäude sollen durch die Grundschule genutzt werden und das letzte Drittel des Geländes dem Hort zur Verfügung stehen. Neue Parkplätze, eine Vergrößerung des Sportplatzes sowie ein Verkehrskonzept sind Kernpunkte der Überlegungen. Der Altbau soll für die Hortnutzung umgebaut werden, was übergangsweise mit Raummodulen der Grimm–Schule überbrückt wird. Der Oberschulneubau bietet zwölf Unterrichtsräume, vier Teilungs– und 13 Fachräume, einen Lehrerbereich und eine weitere Zwei–Felder–Sporthalle soll gebaut werden. Dazu ein multifunktionaler Mensa–Neubau. Die Häuser 1 bis 5 sollen saniert und der Grundschule übergeben, das Kitagebäude soll rückgebaut werden. So ist es auch im Antrag der vier Einreicher formuliert. Neben Lob gab es Fragen nach belegbaren Zahlen und Bedarfsanalysen. Die Überlegung, die Kita aus dem bestehenden Ensemble zu nehmen, stieß auf ein geteiltes Echo, mache das doch den pädagogischen Reiz aus, da die Kinder von klein auf das Gelände und Personal kennen. Dass noch einiges an Detailplanung nötig sei, lenkten die vier Ausschussvorsitzenden ein und verwiesen auf folgende Sitzungen.