• Am Montagmorgen (27. Dezember) hat es mehrere Unfälle auf der A115 gegeben
  • Die Autobahn musste zwischen Dreieck Nuthetal und Saarmund gesperrt werden
  • Es kam zu Unfällen auf beiden Seiten der Autobahn
  • Die Unfälle waren durch die glatte Straße zustande gekommen
  • Auch am Nachmittag war kein Durchkommen auf der Strecke Richtung Berlin
  • Gegen Abend waren die Bergungsarbeiten abgeschlossen, der Verkehr fließt wieder normal
Auf der A115 Richtung Berlin ist es am Montagmorgen zu einer Massenkarambolage gekommen. Die Polizei zählte auf der Bundesautobahn 115 zwischen dem Dreieck Nuthetal und der Anschlussstelle Saarmund in Fahrtrichtung Berlin insgesamt 13 Unfälle mit 30 beteiligten Fahrzeugen. Auf der Gegenseite kam es zu fünf Unfällen mit zehn Fahrzeugen. Die Strecke zwischen Dreieck Nuthetal und Saarmund musste voll gesperrt werden. Vier Menschen wurden auf der Bundesautobahn 115 verletzt, drei davon kamen in eine Klinik, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Unfall A115: Glatteis vermutlich die Ursache

Auch am Nachmittag wurden Autofahrer gebeten, das Gebiet weitläufig zu umfahren. Laut Staumelder war der Stau am Nachmittag 3 Kilometer lang. Erst gegen Abend dann die Entwarnung: Die Bergungsarbeiten sind abgeschlossen, der Verkehr rollt in beide Richtungen wieder normal.
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Frankfurt (Oder)

Grund für die Unfälle war wohl Blitzeis, die genauen Ursachen müssten laut Polizei aber noch untersucht werden.
Bei den Schwerverletzten handelt es sich um einen 16-Jährigen und einen 38 Jahre alten Lastwagenfahrer. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Ursache für die Unfälle ein nicht geglücktes Überholmanöver auf der Fahrbahn Richtung Berlin. Letztlich kam es auf der Fahrbahn zum Verkehrsstillstand und in weiterer Folge zu mehreren Auffahrunfällen. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.