Nach der Entdeckung des deutschlandweit ersten Falles von Afrikanischer Schweinepest in Brandenburg vergangene Woche ist bislang kein weiterer positiver Fund aufgetaucht. Beim Landesamt habe die Untersuchung eingesandter Proben bislang nichts erbracht, sagte Gabriel Hesse, Sprecher des Brandenburger Gesundheitsministeriums, am Montag auf Anfrage. Nach Wildschweinkadavern werde weiter gesucht. Nach wie vor laufe auch die Anfrage zum Einsatz einer speziellen Hundestaffel aus Schleswig-Holstein. Sie solle die Suche nach Schwarzwild unterstützen, hieß es. Die Hunde könnten verendete Wildschweine aufspüren.
Das infizierte tote Wildschwein war Mitte vergangener Woche auf einem abgeernteten Maisfeld sieben Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze im Landkreis Oder-Spree entfernt entdeckt worden.