In Brandenburg sind drei weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) amtlich bestätigt worden. Das teilte das Gesundheitsministerium nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts am Dienstag mit. Davon stammen zwei Tiere aus dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree und eins aus dem zweiten Kerngebiet im Landkreis Märkisch-Oderland. Damit gibt es jetzt insgesamt 94 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg. Das Loeffler-Institut ist das nationale Referenzlabor für die Seuche.

In Oder-Spree die meisten positiv getesteten Wildschweine

Im Landkreis Spree-Neiße wurden 13, im Kreis Oder-Spree 74 und im Landkreis Märkisch-Oderland 7 Wildschweinkadaver gefunden, die positiv auf ASP getestet wurden. Der erste Ausbruch der Seuche beim Schwarzwild im Land wurde am 10. September 2020 amtlich festgestellt. Nach neuesten Erkenntnissen sind bereits in der ersten Juli-Hälfte infizierte Tiere verendet.

Für Menschen ist die Krankheit nicht gefährlich

Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich, für Wild- und Hausschweine fast immer tödlich. Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wie vor frei von der Afrikanischen Schweinepest. Es gibt keine Möglichkeit, die Schweine vorbeugend zu impfen. Für andere Tierarten ist die Afrikanische Schweinepest nicht ansteckend oder gefährlich.
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