Gymnasium in Potsdam
: Entwarnung nach Amok-Alarm – Direktor der Schule alarmierte Polizei

UPDATE 18:55 Uhr: In einer Schule in Potsdam gibt es nach einem Amok-Alarm jetzt die Entwarnung. Es hat sich um einen Fehlalarm gehandelt. Die Polizei rückte mit einer erheblichen Anzahl an Beamten aus.
Von
dpa
Potsdam
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Ein einer Schule in Potsdam gab es einen Amok-Alarm. Eine Vielzahl an Polizisten ist im Einsatz. Das ist bisher bekannt. (Symbolbild)

Carsten Rehder/dpa

Stunden nach Eingang des Amokalarms gibt Polizeisprecher Mario Heinemann Entwarnung: Ein Fehlalarm habe den Großeinsatze ausgelöst. Das meldet die Märkische Allgemeine.

In einer Potsdamer Schule war Amokalarm ausgelöst worden - ohne Hinweise auf eine Tat. „Gegenwärtig gehen wir nicht von einer Gefahr aus für Schüler oder für jemand anderen“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums am Montag. „Wir haben weiterhin gar keinen Hinweis darauf, dass es sich hier um eine tatsächliche Gefahrenlage für Menschen handelt.“

Rund 100 Einsatzkräfte waren nach Angaben der Polizei im Oberstufenzentrum in der Jägerallee unweit der Innenstadt von Potsdam im Einsatz, darunter Spezialkräfte und Bereitschaftspolizei. Sie suchten Raum für Raum ab, sagte der Sprecher. „Glücklicherweise handelt es sich hier um einen Fehlalarm.“ Daraufhin gab die Polizei Entwarnung. Warum der Alarmknopf gedrückt wurde, soll noch ermittelt werden. Die Schülerinnen und Schüler konnten das Gebäude wieder verlassen.

Die Polizei war gegen 13.46 Uhr vom Schuldirektor über einen Amokalarm informiert worden. Die Polizei riegelte das Gelände großräumig ab, es gab umfangreiche Verkehrssperrungen, die später wieder aufgehoben wurden.

Amokalarm im Oberstufenzentrum in Potsdam

„Nach meinem Kenntnisstand befinden sich auch noch Schülerinnen und Schüler im Gebäude„, sagte der Sprecher. Die Türen verriegelten sich automatisch, sodass ein möglicher Täter nicht in die Räume eindringen könne. Es gebe aber bisher keine Hinweise auf eine geplante Tat.

Die Polizei richtete ein Informationszentrum für Eltern ein. Eine wartende Mutter sagte, sie telefoniere mit ihrer Tochter, die in die siebte Klasse geht. Die Schulleitung informiere die Eltern gut, sagte die Mutter. Sie habe erfahren, dass ein Einsatzkommando durch das Gebäude gehe und es kein Anzeichen auf Gefährder gebe. Einige Schüler, die das Gelände verließen und gerade vom Sport kamen, waren teils in T-Shirts und konnten sich in einem großen Feuerwehr-Bus aufwärmen.

Bei dem Oberstufenzentrum handelt es sich um eine berufliche Schule in den ehemaligen Reithallen und Pferdeställen einer ehemaligen Kaserne. Auf dem Gelände befindet sich auch das Gymnasium Bornstedt.