Angela Merkel kommt nach Schwedt: Regierungssprecher Steffen Seibert: „Wir wünschen uns eine Mischung“

Regierungssprecher Steffen Seibert
dpaHerr Seibert, warum stellt sich die Kanzlerin in Schwedt einem Bürgerdialog?
Die Bundeskanzlerin möchte mit ihren Bürgerdialogen möglichst Menschen in allen Regionen erreichen. Zuletzt war sie unter anderem in Bremerhaven, Aachen, Chemnitz, Trier und Hannover; jetzt freut sie sich auf den Besuch in Schwedt. Jede Region hat ihre eigenen Chancen und Herausforderungen. Und in Schwedt kommt natürlich hinzu, dass die Uckermark für die Bundeskanzlerin Heimat ist und sie in der Nähe in Templin aufgewachsen ist.
Macht sie das nur wegen der Europawahl und den in diesem Jahr anstehenden Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg?
Nein, diese Bürgerdialoge der Bundeskanzlerin gibt es seit vielen Jahren. Sie sind immer wieder eine Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen, von den Erfahrungen und Sorgen der Bürger zu hören – und von ihren konkreten Erwartungen an die Politik. Für den Mai wird zurzeit zum Beispiel schon ein weiterer Bürgerdialog geplant – dann in Nordrhein-Westfalen.
Sucht das Kanzleramt unter den Bewerberinnen und Bewerbern die Teilnehmer aus?
Wer am Bürgerdialog teilnimmt und wie die Auswahl getroffen wird, das bestimmt ganz bewusst nicht das Bundeskanzleramt. Wir tun uns dafür in den verschiedenen Städten mit Partnern zusammen, die die Auswahl übernehmen. In Schwedt sind das die Märkische Oderzeitung, die IHK Ostbrandenburg und der TSV Blau-Weiß 65 Schwedt. Sie werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen benennen, darauf nehmen wir keinerlei Einfluss. Wir wünschen uns nur eine gute Mischung aus Jung und Alt, aus Frauen und Männern und aus den unterschiedlichsten Berufen, die ganze Spannbreite eben der Menschen in Schwedt und Umgebung.
Bekommt Frau Merkel die Fragen, die die Teilnehmer an die Märkische Oderzeitung senden sollen, vorab?
Nein.
Dürfen bei der Veranstaltung nur die eingesandten Fragen gestellt werden?
Bürgerdialog heißt, dass alles zur Sprache kommen kann und soll, was die Bürger bewegt.
Kanzlerin trifft Brandenburger
So bewerben Sie sich: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt am 30. April nach Schwedt (Uckermark) und will dort Fragen von Bürgern beantworten. 70 Frauen und Männer können die Veranstaltung besuchen. Wer Interesse an der Veranstaltung hat, schickt uns bitte seine wichtigste Frage an die Kanzlerin per Mail oder per Post.
Die Adressen lauten:chefredaktion@moz.de oder Märkische Oderzeitung, Chefredaktion, Kellenspring 6, 15230 Frankfurt (Oder).
Bitte nennen Sie uns ihren Vor- und Zunamen, Ihr Alter und Ihren Beruf sowie Ihre E-Mail-Adresse. Aus den Zusendungen wählen die Partner dann die Teilnehmer des Bürgerdialogs aus. ⇥red
