85.659 Frauen und Männer in Brandenburg waren im März arbeitslos gemeldet, 10.089 mehr als im März 2020, wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,4 Prozent, das waren 0,7 Punkte mehr als vor einem Jahr. Verglichen mit Februar zeigt sich jedoch eine leichte Verbesserung. „Insgesamt ist das Land Brandenburg bisher besser durch die Krise gekommen als Berlin“, teilte die Agentur mit.

Viele Arbeiter weiterhin in Kurzarbeit

Die Berlin-Brandenburger Geschäftsführerin Ramona Schröder sagte, die Kurzarbeit habe sich bewährt. Nach den jüngsten verfügbaren Zahlen waren im Dezember gut 55.000 Brandenburger in Kurzarbeit. Das waren 6,4 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. „Wir müssen davon ausgehen, dass die schwierige Situation vorerst anhält und erst im Laufe des Jahres eine Entspannung möglich sein wird“, sagte Schröder.
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