Polizeieinsatz in Berlin
: Attacke am Holocaust-Mahnmal – Verdächtiger festgenommen

Am Holocaust-Mahnmal in Berlin ist ein Mann durch einen spitzen Gegenstand, möglicherweise ein Messer, schwer verletzt worden. Nun ist ein Verdächtiger von der Polizei festgenommen worden.
Von
dpa
Berlin
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Police officers work in the background of the memorial of the murdered jews of Europe, the scene where a person was stabbed in Berlin on February 21, 2025, next to an election poster of German Chancellor and Social Democratic Party (SPD) main candidate Olaf Scholz. (Photo by Odd ANDERSEN / AFP)

Die Polizei ist am Holocaust-Mahnmal in Berlin im Einsatz. Ein Mann ist bei einer Attacke schwer verletzt worden.

ODD ANDERSEN/AFP
  • Mann am Holocaust-Mahnmal in Berlin mit Messer schwer verletzt.
  • Täter flüchtig, Opfer im Krankenhaus.
  • Polizei ermittelt und sucht nach dem Angreifer.
  • Angriff am Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
  • Informationen von der Berliner Polizei und "B.Z."

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach der Attacke am Holocaust-Mahnmal in Berlin hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Es handele sich um den mutmaßlichen Täter, teilten die Ermittler am Freitagabend (21. Februar) am Tatort mit. Die Polizei hatte mit einem Großaufgebot nach dem Mann gesucht. Die Festnahme erfolgte knapp drei Stunden nach der Alarmierung.

„Die Person wird in ein Polizeigewahrsam gebracht und wird von den Ermittlern weiter vernommen“, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Der Verdächtige sei von Polizisten ausgemacht worden, die im Umfeld des Tatorts nach dem Täter gesucht hätten. Bei dem Angriff am Holocaust-Denkmal wurde ein Mann schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Das Opfer kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte.

Tatwaffe konnte noch nicht gefunden werden

„Der Täter hat keine Tatwaffe hier hinterlassen“, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Die Polizei sprach von einem „spitzen Gegenstand“. Der Mann sei im Stelenfeld des Denkmals schwer verletzt worden.

Das Holocaust-Denkmal des Architekten Peter Eisenman war im Mai 2005 der Öffentlichkeit übergeben worden. Mit dem Stelenfeld und einem unterirdischen Informationsort wird in der Hauptstadt nahe dem Brandenburger Tor an die rund sechs Millionen ermordeter Juden unter der Herrschaft des Nationalsozialismus erinnert.