MOZ+MOZ+Bahn in Brandenburg
: Streit um Automaten – RE1-Betreiber Odeg geht gegen DB vor

Zwischen der Deutschen Bahn und der Odeg knirscht es in Brandenburg. Leidtragende sind die Pendler und der RE1-Betreiber. Es geht um mehrere Millionen Euro Strafzahlungen. Kann die Bundesnetzagentur helfen?
Von
Manja Wilde
Frankfurt (Oder)
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Regionalzüge des RE 1 werden ab 5. August nicht auf der Berliner Stadtbahn unterwegs sein. Die ODEG hat Fahrplanabweichungen angekündigt.

21.12.2022, Brandenburg, Jacobsdorf: Der Regionalexpress RE1 der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (Odeg) fährt am Bahnhof Jacobsdorf in Richtung Berlin an einer geschlossenen Schranke vorbei. Angesichts von Zugausfällen und Störungen im Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg will das brandenburgische Verkehrsministerium in Gesprächen mit den Bahnunternehmen rasch Verbesserungen erzielen. Es werde in dieser Woche eine weitere Sitzung geben, teilte das Ministerium in Potsdam am Dienstag mit. Das Unternehmen Odeg habe zudem bestätigt, dass Anfang des Jahres zehn zusätzliche Lokführer die Arbeit aufnehmen. Die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) nannte am Wochenende als Gründe für das eingeschränkte Angebot ein überlastetes Stadtbahnnetz in Berlin, Baumaßnahmen, Folgen des Wetters etwa durch eingefrorene Weichen und einen hohen Krankenstand. Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wenn es um die Bahn geht, sehen nicht nur Pendler oft rot. Auch die RE1-Betreiberin Odeg hat in Brandenburg Grund zur Klage. Sie muss Millionen Euro Strafe zahlen – aus ihrer Sicht völlig ohne eigenes Verschulden. (Symbolbild)

Patrick Pleul/dpa