Brand in Berlin-Lichtenberg
: Toter bei Wohnungsbrand – Feuerwehr im Großeinsatz

In Berlin-Lichtenberg hat es einen Großeinsatz der Feuerwehr gegeben. Bei einem Wohnungsbrand ist ein Mann gestorben. Das ist bekannt.
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Berlin
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Großeinsatz in Berlin-Lichtenberg: Bei einem Wohnungsbrand wurde ein lebloser Mann gefunden.

Großeinsatz in Berlin-Lichtenberg: Bei einem Wohnungsbrand wurde ein lebloser Mann gefunden.

Dennis Lloyd Brätsch

In der frühen Freitagnacht (28. Juni) rückten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr nach Berlin-Lichtenberg aus. Mehrere Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Rudolf-Seiffert-Straße hatten gegen 2 Uhr den Notruf gewählt, als Flammen aus einem Balkon schlugen. Als die Rettungskräfte eintrafen, hatte das Feuer bereits auf eine Wohnung übergegriffen.

Wie die Feuerwehr am Freitagmorgen mitteilte, brach das Feuer in der Nacht im achten Stock eines Plattenbaus auf einem Balkon aus und griff auf weitere Balkone und eine Wohnung über.

Brand in Lichtenberg: Das Feuer brach auf einem Balkon aus und griff auf eine Wohnung über.

Brand in Lichtenberg: Das Feuer brach auf einem Balkon aus und griff auf eine Wohnung über.

Dennis Lloyd Brätsch

Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und Fahrzeugen angerückt. Mehr als 60 Einsatzkräfte waren im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Den Angaben der Berliner Feuerwehr zufolge verließen etwa 60 Bewohner das Haus selbstständig. Einige von ihnen wurden durch den Rettungsdienst gesichtet, über Verletzte war nichts bekannt.

Toter Mieter bei Brand in Berlin-Lichtenberg gefunden

In der Wohnung fanden die Einsatzkräfte einen leblosen Mann, dessen Identität zunächst unklar war. Wie die Polizei mitteilt, soll es sich um den 89-jährigen Mieter der Wohnung handeln, das hätten die bisherigen Ermittlungen ergeben.

Der Einsatz dauerte mehrere Stunden an. „Hinweise auf ein Fremdschulden liegen derzeit nicht vor", so ein Sprecher der Polizei. Die weiteren Ermittlungen zur Brand- und Todesursache dauern an und wurden von einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen., hieß es am Freitag.