Brand in Berlin-Spandau: Feuer in U-Bahn – Mann zündet Sitz in der U7 an

Am U-Bahnhof Rathaus Spandau versuchte ein Fahrgast, einen Sitz der U7 anzuzünden. Der Zugführer schritt ein.
Britta Pedersen/dpa- Ein Mann zündete in Berlin-Spandau einen Sitz in der U-Bahn-Linie U7 an.
- Der Zugführer löschte das Feuer schnell und verhinderte Schlimmeres.
- Der Vorfall führte zu einer 30-minütigen Unterbrechung des Zugverkehrs.
- Die Polizei nahm einen 56-jährigen Tatverdächtigen ohne festen Wohnsitz fest.
- Ein Feuerzeug, das als Tatmittel dienen könnte, wurde sichergestellt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Berlin-Spandau hat ein Fahrgast einen Sitz in einem Waggon der U-Bahn-Linie U7 angezündet. Nur durch schnelles Eingreifen des Zugführers konnte offenbar Schlimmeres verhindert werden. Das ist bislang bekannt.
Ein Zugführer der U7 bemerkte am Mittwoch (27. Novembers 2024) gegen 20.30 Uhr einen Fahrgast, der in einem ansonsten leeren Abteil der Bahn eine Sitzgruppe anzündete. Er schritt laut Polizei sofort ein, nahm einen der bereitstehenden Pulverlöscher und erstickte die Flammen, bevor Schlimmeres passieren konnte und alarmierte die Polizei.
Zugverkehr der U7 unterbrochen – eine Festnahme in Spandau
„Der Schaden ist glücklicherweise überschaubar“, teilte Martin Stralau von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Berlin mit. „Ein Stück eines Sitzes wurde beschädigt, die Bahn blieb weiter fahrtauglich.“
Das hatte Auswirkungen auf die U-Bahn-Linie. Der Zugverkehr wurde für eine halbe Stunde unterbrochen, die eintreffenden Kräfte der Polizeidirektion 2 (West) nahmen einen tatverdächtigen 56-jährigen Mann fest.
„Am Tatort wurde ein Feuerzeug sichergestellt, das ein mutmaßliches Tatmittel sein könnte“, berichtet Martin Stralau weiter.
Der Festgenommene ist ohne festen Wohnsitz. Er wurde beim Brandkommissariat des Landeskriminalamtes eingeliefert, welches die weiteren Ermittlungen aufgenommen hat. Er muss sich wegen Verdachts der schweren Brandstiftung verantworten.

