Bei Sonnenschein und klirrender Kälte haben viele Brandenburger am Wochenende einen Ausflug unternommen.
In Potsdam spielten Kinder am Sonntag auf dem Kindermannsee Eishockey. Kontaktsport mit Leuten aus anderen Haushalten ist derzeit nach der Corona-Verordnung allerdings verboten. Im Park Babelsberg wurde nicht nur gerodelt, auch Langläufer zog es hinaus.
Auch der Ruinenberg oberhalb des Schlosses Sanssouci war ein begehrtes Ziel vieler kleiner und großer Ausflügler. Auf dem Tiefen See in Potsdam gingen Leute spazieren. Die Wasserschutzpolizei wies Spaziergänger nach eigenen Angaben auf Gefahren auf dem Eis hin und empfahl ihnen, den See zu verlassen. Die Beamten hätten aber keine Platzverweise aussprechen müssen.
Auch auf dem Ruppiner See in Neuruppin waren Spaziergänger am Wochenende unterwegs. Um Cottbus herum waren Langläufer und Schlittschuhläufer auf kleinen Teichen zu sehen. Polizei und Feuerwehr warnen davor, auf Eisflächen zu gehen, weil sie nicht immer sicher sind.

Mann nahe Rodelbahn

In Brandenburg/Havel entdeckte eine Frau am späten Freitagabend einen Mann, der an einer Rodelbahn im Schnee lag. Die Rettungskräfte brachten den unterkühlten 20-Jährigen laut Polizei in eine Klinik. Er sei betrunken gewesen und habe wohl seinen Rausch ausgeschlafen, hieß es. Die Polizei stellte fest, dass der Mann zur Festnahme ausgeschrieben war - und er kam in ein Gefängnis. Der Grund für die Festnahme war zunächst unklar.
Die Zeit des Dauerfrostes in Berlin und Brandenburg geht bald zu Ende: Der Deutsche Wetterdienst sagt für diesen Montag Höchsttemperaturen von minus ein bis plus zwei Grad voraus. Nachts wird es nicht mehr so kalt: Für die Nacht zum Dienstag werden Tiefstwerte minus ein bis minus vier Grad erwartet. Örtlich droht Glatteis wegen gefrierenden Regens. Am Dienstag sollen die Höchsttemperaturen auf zwei bis sechs Grad steigen.