MOZ+MOZ+Bundeswehr in Brandenburg
: Werden im Mercedes-Werk Ludwigsfelde bald Panzer gebaut?

HintergrundMercedes-Benz soll mit dem Rüstungsunternehmen KNDS über die Übernahme des Werks in Ludwigsfelde verhandeln. Wer KNDS ist und was sie alles produzieren wollen.
Von
Katharina Schmidt
Ludwigsfelde
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Eine neue Radhaubitze RCH 155 des Panzerherstellers KNDS fährt bei einer Präsentation auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow. KNDS nutzt hier die Plattform des Radpanzers Boxer als Waffenträger für ein automatisiertes und fernbedienbares Artilleriegeschütz. Mit der vollautomatisiert und aus laufender Fahrt schießenden Radhaubitze verspricht der Panzerbauer KNDS der Bundeswehr und den Streitkräften von Partnerstaaten einen Vorteil auf dem Gefechtsfeld. Zudem sollen zwei Soldaten als Besatzung ausreichen, wo bisher in der auf Ketten rollenden Panzerhaubitze 2000 noch fünf Mann als Fahrer und Bediener nötig sind. +++ dpa-Bildfunk +++

Eine neue Radhaubitze des Panzerherstellers KNDS fährt bei einer Präsentation auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow in Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen soll Gespräche mit Mercedes-Benz führen – es geht um eine mögliche Übernahme des Werks in Ludwigsfelde und einen lukrativen Auftrag der Bundeswehr.

Kay Nietfeld/dpa