BVG-Streik in Berlin: Diese Linien fahren trotzdem!

Verdi hat für Mittwoch, den 26. März, und Donnerstag, den 27. März, weitere Warnstreiks im Berliner Nahverkehr angekündigt. Welche Linien fallen aus und welche sind weiterhin in Betrieb?
Jens Kalaene/dpa- Verdi ruft BVG zum Streik am 26. und 27. März auf, Nahverkehr in Berlin lahmgelegt.
- Trams und U-Bahnen fahren nicht, einige Buslinien und Fähren ausgenommen.
- S-Bahn und Regionalzüge sind nicht betroffen.
- Alternativen: Fahrräder, Taxis, Fahrdienste, Carsharing.
- Hintergrund: Verdi fordert 750 Euro mehr Lohn, BVG bietet 13,6 Prozent mehr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Verdi hat erneut zu einem Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) aufgerufen. Dieser wird zwei Tage lang am 26. und 27. März andauern. Einen Überblick über die betroffenen Linien, verbleibende Verbindungen und Alternativen gibt es hier.
Berlin: BVG-Streik von Verdi am Mittwoch und Donnerstag
Der Streik beginnt am Mittwoch, dem 26. März, mit Betriebsbeginn um 3.00 Uhr. Es kann jedoch auch nach dem Ende für mehrere Stunden zu Einschränkungen kommen. In der Zwischenzeit wird der Nahverkehr in Berlin von Verdi weitgehend lahmgelegt. Welche Ausnahmen gibt es?
Notfahrplan: Diese Linien fahren trotz Streik
Laut aktuellen Angaben der BVG werden während des Streiks keine Trams und U-Bahnen verkehren. Ausnahmen gelten für bestimmte Buslinien und Verbindungen, die von externen Unternehmen im Auftrag der BVG betrieben werden.
Das gilt für den BVG Muva und alle Fähren (F10, F11, F12). Die Bus-Linien 106, 114, 118, 133, 161, 168, 175, 179, 204, 218, 234, 263, 275, 316, 318, 320, 326, 334, 349, 358, 363, 380, N12, N23, N35, N39, N53, N61, N63, N69, N84, N91, N95, N97 sind vom Streik nicht betroffen. Die Linien 112, 124, 184, 744, 893, N68 und X36 fahren mit eingeschränktem Angebot. Vor Fahrtantritt sollte geprüft werden, ob in den BVG-Apps oder auf der Webseite der BVG die Fahrt mit einer Echtzeitinformation aktuell anzeigt wird.
Die S-Bahn ist nicht betroffen und verkehrt planmäßig, da sie von der Deutschen Bahn betrieben wird. Auch die Ringbahn wird am Montag wie gewohnt in Berlin verkehren. Darüber hinaus können Fahrgäste prüfen, ob Teile der Strecken mit Regionalzügen zurückgelegt werden können.
Welche weiteren Alternativen gibt es?
Wer nicht aufs Fahrrad umsteigen möchte, kann auf Taxis oder Fahrdienste wie Bolt und Uber zurückgreifen, die neben Autos auch E-Roller und Leihfahrräder anbieten. Zudem stehen Carsharing-Dienste und Fahrgemeinschaften als weitere Optionen zur Verfügung.
Nahverkehr in Berlin: Warum wird 2025 gestreikt?
Die Gewerkschaft fordert für die BVG-Beschäftigten 750 Euro mehr Lohn pro Monat, eine Fahrdienst- beziehungsweise Wechselschichtzulage in Höhe von 300 Euro sowie ein 13. Monatsgehalt. Die BVG hatte in den Tarifverhandlungen nach eigenen Angaben Fahrern zuletzt 13,6 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwei Jahren angeboten. Das aktuelle Gehalt der BVG-Fahrer gibt es hier in diesem Artikel.